home architektur Serpentine Pavilion: Die Natur als Vorbild
Architektur
13.03.2017 - Für die jährliche Sommerausstellung der Serpentine Galleries in den Kensington Gardens in London hat Architekt Diébédo Francis Kéré einen Pavillon entworfen, der nicht nur optisch an einen Baum erinnert.

Bei Regen fließt das gesammelte Wasser in einem „spekatuklären Wasserfall-Effekt“ durch das trichterförmige Dach in einen Tank. Foto: Serpentine Galleries

Die Gestaltung des temporären Serpentine Pavilion erfolgt auf Einladung der Serpentine Galleries, heuer fiel die Wahl auf den aus Burkina Faso stammenden Architekten mit Büro in Berlin. Kérés Konzept für den mittlerweile siebzehnten Pavillon setzt bis auf den Stahlrahmen fast ausschließllich auf Holz und ist angelehnt an den Baum, der in Kérés Heimatstadt Gando einen zentralen Mittelpunkt des Lebens bildet.

Das ausladende, trichterförmige Holzdach dient dabei einerseits zum Schutz vor Sonne oder Regen, und andererseits dem Sammeln von Regenwasser, das später zur Bewässerung des Parks verwendet wird. Vier separate Eingänge führen zur zentralen Freifläche unter dem Dach, deren Atmosphäre, wie bei einem Baum, von Licht- und Schatteneffekten bestimmt wird. Dafür sorgt das Wandsystem aus vorgefertigten Holzblöcken, das zu dreieckigen Modulen mit kleinen Lücken dazwischen zusammengesetzt wird, sowie die hölzernen Schattierungselemente, die die Unterseite des Daches bilden.

Homepage Kéré Architecture

Serpentine Galleries

Webseite Kensington Gardens

Bericht inhabitat.com

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