Beim Architekturwettbewerb zur Planersuche für ein neues Labor- und Bürogebäude am Standort der Universität für Bodenkultur in Tulln bekam ein Bau in Holzbauweise den Zuschlag.
Ende 2015  soll der  Baustart für das Gebäude in Holzbauweise erfolgen. Foto: © ARGE DELTA / SWAP
Das Analytikzentrum und ein Institut des interuniversitären Departments für Agrarbiotechnologie werden in dem von der Arbeitsgemeinschaft DELTA und SWAP Architekten entworfenen zweigeschoßigen Neubau künftig arbeiten und forschen. Errichtet wird das Gebäude mit rund 1.200 m² Fläche von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).
 
„Das Projekt sieht einen einfachen, in seiner Struktur klaren Baukörper vor, der als Solitär die bestehende Campustypologie weiterdenkt“, begründete die Wettbewerbs-Jury ihre Entscheidung. „Die Verwendung des Materials Holz als konstruktives Element ist in seinen Materialspezifika konsequent eingesetzt und generiert sowohl im Inneren als auch in der Fassade eine eigene Atmosphäre bzw. eine unverwechselbare Ästhetik.“
 
Die Gebäudehülle wird aus Fichtenholz bestehen, der Neubau erreicht dadurch Niedrigenergiehausstandard. Sowohl zur Heizung als auch zur Kühlung des Gebäudes ist eine Wärmepumpenanlage in Verbindung mit Erdsonden geplant, eine mechanische Be- und Entlüftung sorgt für gute Luft in den Räumen. Außerdem kommen eine Nachtkühlung und ein außenliegender Sonnenschutz zum Einsatz.
 
Die geplanten Investitionen belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Mit dem Bau soll Ende 2015 begonnen werden, die Bauzeit soll ungefähr ein Jahr betragen.
 
 
 
 

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