Auf dem Konversionsgelände Medienhafen soll ein von HPP Architekten entworfenes, markantes Bürogebäude in Holzhybridbauweise entstehen.
Das rautenförmige Tragwerk aus Holz fällt nicht nur ins Auge, sondern übernimmt auch Verschafttungsfunktionen. Foto: Interboden
Ein auffälliges, rautenförmiges Holztragwerk soll nach Fertigstellung etwa 5.200 Quadratmeter Bürofläche und 600 Quadratmeter für Gastronomie im Erdgeschoss umschließen, berichtet „BauNetz“ online. Die Verbindung von tragenden Holzdecken und Beton-Filigrandecken ermögliche es dabei, den nötigen Schall-, Brand und Witterungsschutz zu erreichen. Je nach Himmelsrichtung sei die Struktur unterschiedlich tief ausgebildet, sodass sie auch Verschattungsfunktionen übernimmt. „Im Inneren ergeben sich stützenfreie Räume, die sich flexibel einteilen und nutzen lassen“, schreibt „BauNetz“.

Die Ausschreibung der Stadt habe ein innovatives Nachhaltigkeitskonzept gefordert, daher werde die Immobilie in Anlehnung an das „Cradle-to-Cradle-Prinzip“ entwickelt, informiert Projektentwickler Interboden auf seiner Homepage. Durch diese Art des ressourcensparenden Bauens werden Produktionsprozesse optimiert, das Anfallen von nicht recycelbaren Materialien werde minimiert, der CO2-Ausstoß reduziert. „Schon bei der Auswahl der Baustoffe steht demnach die Recyclingfähigkeit im Vordergrund. So lässt sich etwa die Fassade nach Gebrauch in ihre Bestandteile zerlegen, Teile davon können sogar wiederverwendet werden“, heißt es.

Im Erdgeschoss solle zusätzlich ein auf E-Mobilität ausgerichteter „Mobilitäts-Hub“ entstehen, wo unter anderem Car- und Bikesharing-Angebote gebucht und elektrobetriebene Fahrzeuge aufgeladen werden können. Der Bau des Gebäudes soll 2019 beginnen, die Fertigstellung ist bis 2021 geplant.

Bericht „BauNetz“

Webseite HPP Architekten

Interboden

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