home architektur "Gefaltete" Holzfassade
Architektur
22.01.2018 - Das Archivhaus im norwegischen Innovationspark Ullandhaug beeindruckt mit seiner auffälligen, geometrisch gefalteten Fassade aus Holz.
Die Holzfassade mit Origamieffekt ist ein echter Blickfang. Foto: © Sindre Ellingsen

Das von Lund + Slaatto Architects entworfene Gebäude beherbergt auf 14.000 Quadratmetern ein Kulturforschungszentrum mit Café, eine Bibliothek, einen Konferenzraum und einen Ausstellungsbereich. Das Archivhaus verfügt über sieben Stockwerke, vier davon überirdisch und weitere drei unter der Erde. Das zentrale Atrium mit Glasdach schafft zusätzlich eine helle, offene Fläche im öffentlichen Bereich.

Für die auffällig ausgearbeitete Holzfassade wurde Holz von Kebony verwendet, mit dem die ungewöhnlichen Winkel, abfallenden Linien und integrierten Fensteröffnungen realisiert wurden, berichtet „detail.de“ online. Die in Norwegen entwickelte Kebony-Technologie, wertet die Eigenschaften von nachhaltigen Weichhölzern auf, indem es dessen Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit erhöht.

„Der Bau des Archivhauses war von Anfang bis Ende mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden, die sorgfältig geprüft werden mussten“, heißt es von Seiten der Architekten. Der Charakter und die Haltbarkeit des Kebony-Holzes habe es ermöglicht, den gewünschten Origami-Effekt zu erzielen.

Bericht „detail.de“ 

Webseite Kebony

Webseite Lund + Slaatto Architects

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Ursula Martina Markut, Architektin, über den spektakulären Zubau der Peterskirche in St.Lambrecht. Mehr dazu bald im neuen holzmagazin.

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