Architektur-Studierende der TU Graz haben mithilfe von verdrehten Holz-Lamellen einen optisch besonders ausgefallenen Pavillon geschaffen.
Die verdrehten Lamellen aus Lärchenholz machen „Twist“ zu einem Blickfang. Foto: © IAM - TU Graz
Der Entwurf und Bau einer Holzstruktur für den Campus Alte Technik der TU Graz, die als Prototyp für die Entwicklung einer Infostand-Familie für die Holzregion Murau dient – das war die Aufgabenstellung an sechzehn Studierende im Rahmen des Master Studios des Instituts für Architektur und Medien. Das Ergebnis: Der Lärchenholz-Pavillon „Twist“ mit schlangenförmigen Wänden aus vertikalen Holz-Lamellen.

Die „verdrehte“ Optik wird durch die asymmetrische Lage und Ausrichtung der Schlitze, in denen die Lamellen stecken, ermöglicht. Diese Schlitze wurden aus den Deck- und Bodenplatten aus Brettsperrholz herausgearbeitet: „Neben der ästhetischen Wirkung schafft erst die Verdrehung der Lamellen, eben „Twist“, die notwendige Steifigkeit und Tragfähigkeit für das statische Verhalten der gesamten Konstruktion“, wird Florian Fend vom Institut für Architektur und Medien der TU Graz in einer Aussendung der TU Graz zitiert.

Modernste digitale Planungs- und Fabrikationsmethoden, die den Holzzuschnitt von der CAD-Zeichnung bis zum fertigen Bauteil hochpräzise erledigten, habe die Umsetzung des Entwurfs ermöglicht, heißt es weiter. Der Pavillon „Twist“ ist Prototyp für Infopoints aus Holz, die das touristische Angebot des Bezirkes Murau an verschiedenen Stellen der Region präsentieren sollen.

Viedo zu „Twist“

TU Graz 

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