Auf dem Suurstoffi-Areal im Schweizer Risch Rotkreuz wurde der Grundstein für den neuen Campus der Hochschule Luzern gelegt.
Die beiden Gebäude links und rechts im Bild entstehen in Holz-Hybrid-Bauweise. Rendering: Zug Estates
Mit 15 Geschossen und 60 m wird das neue Hochhaus der Hochschule das schweizweit höchste Holzgebäude sein. Aktueller Schweizer Rekordhalter ist das Hochhaus S22, das sich auf demselben Areal befindet. Nach Erteilung der Baubewilligung im Juli 2017 hat Zug Estates die Arbeiten am neuen Campus aufgenommen; bis Herbst 2019 können die neuen Räumlichkeiten bezogen werden.

Im Herbst 2019 wird das Institut für Finanzdienstleistungen IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft von Zug nach Rotkreuz verlegen. Gemeinsam mit dem Institut für Informatik, das sich bereits seit Herbst 2016 auf dem Suurstoffi-Areal befindet, entwickelt sich das Gelände in Rotkreuz zum Informatik- und Finanzcampus der Hochschule Luzern.

Holz, BIM und Lean Construction
Insgesamt umfasst das ganze Bauvorhaben in Rotkreuz drei Gebäude mit 26.000 m2 vermietbaren Büro- und Gewerbeflächen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund CHF 185 Mio. (rund € 160 Mio.). Wie bei ihren letzten Projekten setzt Zug Estates bei diesem Neubau wieder auf BIM, mit dem Ziel Fehlplanungen zu minimieren. Zwei von drei Gebäuden auf dem Areal werden in Holz-Hybrid-Bauweise realisiert. Für die Holz-Hybrid-Gebäude werden alle Holzelemente basierend auf den 3D-Architekturplänen im Werk der Erne AG Holzbau produziert. Um die Bauzeit vor Ort zu verkürzen, erfolgt die Anlieferung in Modulen im Just-in-Time-Prinzip.

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