Und es geht noch höher: Das japanische Holzunternehmen Sumitomo Forestry plant in der Innenstadt von Tokio ein riesiges Gebäude aus Holz mit 70 Stockwerken.
In der Visualisierung ist „W350“ schon fertig - in der Realität soll das gigantische Holzhochhaus erst im Jahr 2041 seine Tore öffnen. Foto: Sumitomo Forestry
350 Meter hoch soll das geplante Holzhochhaus mit dem Namen „W350“ in den Himmel ragen, auf einer Grundfläche von 6.500 m² und einer Nutzfläche von mehr als 450.000 m² sollen Geschäfte, Büros, Hotels und Wohnungen entstehen, berichtet der „Informationsdienst Holz“ online. Das gigantische Gebäude soll dabei zu 90 % aus Holz und zu 10 % aus Stahl bestehen, 180.000 m³ Holz werden insgesamt für das Gebäude benötigt: „Die Tragkonstruktion soll in einer Hybridstruktur aus BSH und Massivholz mit Stahlrohr ausgeführt werden“, schreibt „Informationsdienst Holz“.

Das Hochhaus, das zum 350. Jubiläum des Unternehmens im Jahr 2041 entstehen soll, soll außerdem üppig begrünt werden. „Die Begrünung würde das Gebäude bis zuoberst mit der Erde verbinden, aus der es sich erhebt; Balkone und Terrassen würden auch weit oben Habitate für urbane Biodiversität bilden und den Menschen Gelegenheit bieten, sie zu erleben“, heißt es im Bericht von „lignum.ch“.

Im Innenraum solle weiters der Baustoff Holz unverfälscht erlebbar sein, heißt es weiter. Insgesamt würden mit dem fertigen „W350“ laut „lignum.ch“ 100.000 Tonnen Kohlendioxid dauerhaft fixiert. Der von der firmeneigenen Forschungszentrale Tsukuba Research Institute entworfene Bau soll laut Sumitomo Forestry etwa 600 Milliarden Yen, das sind rund 4,6 Milliarden Euro, kosten.

Bericht „Informationsdienst Holz“

Bericht „lignum.ch“

Sumitomo Forestry

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