Mitte April wurde auf dem Forum International Bois Construction im französischen Dijon erstmals ein internationaler Preis der Fachpresse für Holzbau-Architektur vergeben.
Ende 2017 wurde das „Tallwodd House“, in dem 400 Studierende Platz finden, fertiggestellt. Foto: http://vancouver.housing.ubc.ca
18 Projekte aus den Jahren 2016 und 2017 waren im Vorfeld von den Redaktionen der sechs teilnehmenden Fachpublikationen, „Mikado“ (Deutschland), „PUU“ (Finnland), „Séquences Bois“ (Frankreich), „Trä“ (Schweden), „Wood Design & Building“ (Kanada) und „Holzbulletin“ (Schweiz) eingebracht worden. Fünf wurden für den neu geschaffenen Preis, der künftig jährlich vergeben werden soll, nominiert, berichtet „lignum.ch“ online.

Das „Tallwood House“ im kanadischen Vancouver von Acton Ostry Architects in Zusammenarbeit mit den österreichischen Architekten Hermann Kaufmann konnte sich dabei durchsetzen, berichtet „lignum.ch“. Fundament, Erdgeschoss und zwei Kerne mit Treppenhäusern und Liftschächten bestünden bei dem 18 Stockwerke hohen Gebäude aus Beton, die Tragkonstruktion ergebe sich aus einer Kombination von Brettschichtholzstützen und Brettsperrholzdecken mit Stahlverbindern, heißt es.

Vorgefertigte Elemente mit einem Stahlrahmen, einer Holzfaserdämmung, bereits eingebauten Fenstern und einer Hochdrucklaminat-Aussenbeplankung bilden die Fassade: „Das auch als ‹Brock Commons› bekannte Projekt ist ein 18-geschossiges Studentenwohnheim, das mit seinen 53 Metern Bauhöhe zu den derzeit höchsten Holzwohnbauten der Welt zählt. Errichtet wurde der Bau in der ebenso rekordverdächtigen Zeit von nur 66 Tagen“, schreibt „lignum.ch“. (cst)

Bericht „lignum.ch“

„Brock Commons“ von Acton Ostry

Architekten Hermann Kaufmann ZT

Webseite Forum International Bois Construction

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