home architektur Holzmöbel für die Grazer Innenstadt
Architektur
14.05.2018 - Bereits zum zehnten Mal macht die Stadt Graz den Monat Mai zum „Designmonat“ - Stadtmöbel aus Holz laden während dieser Zeit rund um das Joanneumsviertel zum Verweilen ein.
Die geschwungene Holzbank „Urbansailer“ erinnert an ein Boot – natürlich inklusive Holzmast. Foto: Philipp Podessar

Wie müssten Objekte beschaffen sein, um den urbanen Raum buchstäblich zu „besetzen“? Was brauchen Sitzobjekte, um loungige Gemütlichkeit mit hoher Aufenthaltsqualität zu sichern? Diese Fragen stellten Creative Industries Styria und der Holzcluster Steiermark in einem gemeinsamen Wettbewerb und riefen Designer und Architekten auf, ihre Ideen für das „urbane Loungemöbel“ der Zukunft einzureichen. Grundvoraussetzung: die Verwendung des Werkstoffs Holz. Die fünf besten Entwürfe wurden ausgewählt und von steirischen Tischlereibetrieben realisiert.

Im Rahmen des Designmonat Graz wurden diese fünf Prototypen nun als temporäre Sitzobjekte an verschiedenen Grazer Plätzen aufgestellt, wo sie Einheimische und Touristen zu Sitz- und Relaxproben einladen. Würfel bilden dabei die Basis des Objekts von Bramberger architects: Würfel mit 50 cm Seitenlänge dienen als Grundform, die ganz, halb oder schräggeschnitten zu endlosen Formen kombiniert werden können, so der Holzcluster Steiermark auf seiner Homepage. Der Entwurf von Architekt DI Tinchon ZT setzt ebenfalls auf das Prinzip der modularen Vernetzung. Wie bei einer Fahrradkette „können die einzelnen Elemente aneinandergereiht werden, ein markanter Knick gibt den Objekten eine emblematische Wiedererkennung.“

Einen nautischen Ansatz verfolgte der Grazer Industrial Designer Johannes Scherr mit seinem Entwurf: "Urbansailer" transferiere den Schiffsbau ins Möbeldesign und verleihe dem Loungeobjekt die Ästhetik eines Boots, so Holzcluster Steiermark. Ein solargesteuerter (Licht-) Mast lasse dabei auch in der Nacht die „Wogen der Entspannung“ genießen. Das Objekt „Layers of Tribute“ des Grazer Architekten Andrea Vattovani wiederum nimmt Anleihen bei Ikonen des Möbeldesigns.

„Wolkenteppich“ nennt sich schließlich der Entwurf der steirischen Architekten Marleen und Bernhard Viereck, der „die weichen Formen eines behaglichen Outdoor-Möbels mit der smarten Vielfalt multifunktionaler Verwendungen“ miteinander vereine. Bis zum 3 Juni können alle hölzernen Lounge-Möbel in der Grazer Innenstadt noch ausgiebig getestet werden. (cst)

„Smart Urban Relaxing“

Holzcluster Steiermark 

Creative Industries Styria 

Designmonat Graz

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Die Städte übertreffen sich laufend mit der Anzahl der Stockwerke der geplanten Holzhochhäuser. Das weltweit höchte Holzhochhaus – das HoHo Wien – wird noch dieses Jahr eröffnet, bis 2041 will Tokio mit 350m das höchste Holzhaus bauen. Wolkenkratzer aus Holz haben Potenzial – sehen so die Städte der Zukunft aus?

Zitat der Woche

„Wie man sieht kann man aus Holz auch schwierige Formen herstellen, wenn es erforderlich ist.“
Ursula Martina Markut, Architektin, über den spektakulären Zubau der Peterskirche in St.Lambrecht. Mehr dazu bald im neuen holzmagazin.

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