Ein neues Wahrzeichen für die Frankfurter Buchmesse soll auf den Freiflächen vor den Veranstaltungshallen aus Holz geschaffen werden.
Die gewundene Holzkonstruktion soll mit einer lichtdurchlässigen Membran versehen werden. Foto: © schneider+schumacher
500 Quadratmeter Grundfläche, 6,5 Meter Höhe und eine selbsttragende Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran – das ist der "Frankfurt Pavilion", geplant und umgesetzt vom Architekturbüro schneider+schumacher. Der „ikonische Bau“, wie die Buchmesse-Veranstalter den neuen Pavillon bezeichnen, soll für Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren sowie Branchenexperten aus aller Welt genutzt werden und wird Platz für maximal 400 Menschen bieten. Beim Entwurf habe man einen „Kokon, der sich im Inneren zu einem atmosphärischen und multimedial bespielbaren Raum öffnet“ vor Augen gehabt, so die Architekten.

Die Herausforderung bei den Planungen des "Frankfurt Pavilion" hätten darin bestanden, eine temporäre solide Konstruktion umzusetzen, die unkompliziert zwischengelagert und wieder aufgebaut werden kann, informieren die Architekten. Um eine nachhaltige Nutzung des Gebäudes innerhalb des Messegeschehens über die nächsten Jahre hinweg zu garantieren, habe man bei der räumlichen Positionierung des "Frankfurt Pavilion" auch die übrigen baulichen, szenischen und gewerblichen Elemente berücksichtigt.

Innerhalb von fünf Tagen könne der Pavillon aufgebaut werden, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ online. Die Kosten für das Holzgebäude wurden nicht öffentlich gemacht, die „Frankfurter Rundschau“ schätzt sie auf rund eine Million Euro. „Geschichten brauchen gute Orte“, resümiert Projektleiter Lars Birken-Bertsch. Die 70. Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr von 10. bis 14. Oktober statt. (cst)

Bericht „Frankfurter Rundschau“ 

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Frankfurter Buchmesse

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