Im japanischen Shizuoka, auf einer Klippe mit Blick auf den Pazifischen Ozean steht das Coeda House. Architekt Kengo Kuma orientiert sich bei diesem „Haus der kleinen Zweige“ an der Natur.
Die umgebende Natur diente dem Architekten als Vorbild.Foto: Kawasumi Kobayashi Kenji Photograph Office
Quadratische Zedernholzbretter bilden eine baumartige Struktur, die freien Blick auf die Landschaft bietet. Das Holz ist mit Kohlefaserstäben verstärkt, die baumartige Struktur bietet zudem Erdbebensicherheit. Die extreme Einfachheit des Projekts steht im Einklang mit der Essentialität der orientalischen Kultur, aber im Inneren überrascht sie mit formalem Reichtum bzw. mit einer Holzkonstruktion, die aus einem einzigen Sockel aus Stahlbeton aufsteigt, der mit der Fundamentplattform verbunden ist, die wiederum mit den umgedrehten Balken verbunden ist, die sich entlang des Umfangs befinden und auf denen schließlich die Fenster der Fassade ruhen. Der künstliche Baum, der das Dach stützt, erreicht und überschreitet den Umfang auf allen vier Seiten und entwickelt sich anhand heller Vierkanthölzer aus Zedernholz von 80x80 mm, die durch Kohlefasernägel verbunden sind, ein Material, das bis zu siebenmal mehr Zugkraft als Stahl aushält. Eine technische Wahl, die es ermöglicht hat, etwa fünfeinhalb Meter Überhang zu erreichen, die die eigentlichen Protagonisten der strukturellen Leistung des Projekts sind. (cku)

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