Gerade, weil damit Hohlräume gefüllt werden, erweist sich die Dämmung mit Stroh als sehr clever. Und sie kann auch ideal in das Gesamtkonzept einer Holzkonstruktion integriert werden.
Bis zu 11 m hoch sind die Außenwände des Sportzentrums, das von seiner Anmutung her sehr formal und zurückhaltend wirkt. Foto: Julien Lanoo/Dietrich I Untertrifaller
Es ist wohl kein Zufall, dass im Raum Lyon zeitgleich drei Sporthallen in Holzbauweise und mit Strohdämmung entstanden sind, bei denen zudem die herausragendsten Player mitwirkten, wie etwa die Lyoneser Büros Tectoniques und Tekhné oder R2K aus Grenoble bzw. das Ingenieurbüro für Holzbau Arborescence und bekannte Betriebe wie SDCC, Lifteam und Rubner.

Diese und zahlreiche andere Gebäude, die jüngst in Frankreich in Holzbauweise errichtet wurden, sind ein Indiz dafür, dass es der französische Holzbau hinsichtlich innovativer Konstruktionen sowie der Ausführung und Technik geschafft hat, an das Know-how der deutschsprachigen Länder anzuschließen.

Ein Skellet zeigt Muskeln
Das Gymnase Alice Milliat, eine multifunktionale Sporthalle im Lyonnaiser Stadtteil Gerland ist beispielhaft für diese Entwicklung. Das Objekt wurde in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Dietrich | Untertrifaller Architekten, die zuvor beispielsweise schon ein Sportzentrum in Longvic bei Dijon planten, in Holzskelettbauweise errichtet und bildet ein Quartierszentrum im Herzen von Bon Lait, einem Stadtentwicklungsgebiet.

Das zwischen 2014 und 2016 realisierte Projekt wurde 2017 mit dem Prix National de Construction Bois ausgezeichnet. Aus mehr als 600 eingereichten Projekten würdigte die Jury die Halle mit diesem renommierten französischen Holzbaupreis. (tdu)

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