ORTE lud im April zur Exkursion durch Niederösterreich. Das erste Gebäude war das Bürogebäude Gruber & Petters in Stockerau, das vom NO_ARCHITECTS Atelier Fürtner-Tonn geplant wurde. 

Serie: Ein Tag voll Holz-Architektur

Bauen mit Holz ist attraktiv und liegt im Trend. Das sieht auch ORTE so und lud am 26.4.2019 zur Holzbau-Exkursion in Niederösterreich ein. Insgesamt stellten sie sieben Objekte vor. holzmagazin war dabei und berichtet in einer Bilderstrecke. 


Das Bürogebäude Gruber & Petters war der erste Stop der Exkursion. Foto: Sandra Gloning

2017 wurde das Gebäude nach einem Jahr Bauzeit fertig gestellt. Es hatte den Anspruch, "nicht nur ein weiterer Glaskasten" zu sein, so Architekt Werner Fürtner.

Da das Software-Unternehmen Gruber & Petters personal aufstocken musste, wurde der Platz zu eng. Die Aufgabenstellung war ein Bürogebäude für 40-50 Personen im Stadtkern von Stockerau. Dass es ein Holzbau werden sollte, war nicht von Anfang an klar. "Wir haben uns angesehen, welche Ansprüche an das Gebäude gestellt werden und haben daraufhin entschieden, welche Bauart am meisten Sinn macht."

Bueroneubau-Gruber

Ein großes Augenmerk lag auf dem begrünten Innenhof des Gebäudes. Er dient nicht nur als Blickfang, sondern erfüllt auch praktische Zwecke. Das gesamte ...

Ein großes Augenmerk lag auf dem begrünten Innenhof des Gebäudes. Er dient nicht nur als Blickfang, sondern erfüllt auch praktische Zwecke. Das gesamte Gebäude fällt in die Bauklasse 2 und durfte im Stadtkern nicht höher als 8 m sein. 

Zum Sonnenschutz des Gebäudes im Sommer wurde auf natürliche Begrünung gesetzt. Hier kommen verschiedene Pflanzen zum Einsatz, die die Büroräume ab Mai/Juni den ...

Zum Sonnenschutz des Gebäudes im Sommer wurde auf natürliche Begrünung gesetzt. Hier kommen verschiedene Pflanzen zum Einsatz, die die Büroräume ab Mai/Juni den gesamten Tag über beschatten sollen. Der erste heiße Sommer zeigte bereits, dass dieses Konzept funktioniert, für dieses Jahr setzten die Architekten aber noch einige zusätzliche Pflanzen. 

Vom Besprechungsraum – der Skylounge – hat man einen direkten Blick auf das begrünte Dach. Auf allen Dächern wachsen Gräser und Moose, die in wenigen Wochen zu ...

Vom Besprechungsraum – der Skylounge – hat man einen direkten Blick auf das begrünte Dach. Auf allen Dächern wachsen Gräser und Moose, die in wenigen Wochen zu blühen beginnen sollen. Auch hier zieht sich das Konzept, immer den Blick auf etwas Grünes zu haben, durch. 

Das gesamte Objekt besteht aus Holz. Nur bei der Treppe wurde aus Gründen des Brandschutzes Beton für die Errichtung gewählt. Die Außenwand zur Straße gibt ...

Das gesamte Objekt besteht aus Holz. Nur bei der Treppe wurde aus Gründen des Brandschutzes Beton für die Errichtung gewählt. Die Außenwand zur Straße gibt sich mit weißen Klinkerziegeln von Wienerberger. Die Fassade ist hinterlüftet und mit Steinwolle gedämmt. 

"Vor allem in der Softwarebranche muss man Mitarbeiter häufig zu ihrem Glück zwingen. Wir wollten, dass jeder Mitarbeiter von seinem Computer aufschauen kann ...

"Vor allem in der Softwarebranche muss man Mitarbeiter häufig zu ihrem Glück zwingen. Wir wollten, dass jeder Mitarbeiter von seinem Computer aufschauen kann und etwas Grünes im Blick hat", so Architekt Werner Fürtner. Über das viele Glas in den Büros muss man sich also nicht wundern.

Kommentare  

#1 Ein Softwareentwickler 2019-05-15 14:03
"Vor allem in der Softwarebranche muss man Mitarbeiter häufig zu ihrem Glück zwingen." - Ach, ist das so? Woher kommt denn diese - meiner Meinung nach völlig Bescheuerte - Annahme?

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