Bei der ORTE Exkursion im April wurde als zweites Holzobjekt das Labor- und Bürogebäude IFA der BOKU in Tulln besichtigt. Dieses wurde von den Architekten von ARGE DELTA SWAP geplant. 

Serie: Ein Tag voll Holz-Architektur

Bauen mit Holz ist attraktiv und liegt im Trend. Das sieht auch ORTE so und lud am 26.4.2019 zur Holzbau-Exkursion in Niederösterreich ein. Insgesamt stellten sie sieben Objekte vor. holzmagazin war dabei und berichtet in einer Bilderstrecke. 


Für die Architekten war der Bau aus Holz für die BOKU die logische Schlussfolgerung.

Beim Wettbewerb, der 2014 für das BOKU-Gebäude in Tulln ausgeschrieben wurde, war noch nicht geplant, dass dieses als Holzbau realisiert werden sollte. Für die Architekten von ARGE DELTA SWAP war dies aber aufgrund der Nachhaltigkeit, die in dieser Uni gelehrt wird, die einzige logische Schlussfolgerung. 

Nach einer 14-monatigen Bauphase wurde der Holzbau auf einem massiven Betonsockel mit Keller errichtet. 2017 zogen dann schon die Mitarbeiter und Studenten in das Gebäude ein. Dabei legten die Architekten großen Wert auf die Ehrlichkeit zum Material. Ihnen war wichtig, dass dort wo Holz verarbeitet wurde auch Holz sichtbar war. 

BOKU Gebaeude

Das Gebäude wurde mit einem flexiblen Grundriss geplant, der sich auch bewährte. Aus Budgetgründen musste der Grundriss nach Zuschlag nochmal umgeplant werden. 

Das gesamte Gebäude ist in Fichtenbrettsperrholz verkleidet, das seit der Fertigstellung 2017 schon nach und nach ergraut ist. Da die Bretter unbehandelt ...

Das gesamte Gebäude ist in Fichtenbrettsperrholz verkleidet, das seit der Fertigstellung 2017 schon nach und nach ergraut ist. Da die Bretter unbehandelt sind, lässt man hier der Natur seinen Lauf. 

Da der Eingangsbereich auf der windgeschützten Seite des Gebäues liegt, wurde dieser nicht so sehr von der Witterung beeinflusst. Daher weist dieser eine ...

Da der Eingangsbereich auf der windgeschützten Seite des Gebäues liegt, wurde dieser nicht so sehr von der Witterung beeinflusst. Daher weist dieser eine andere Färbung als das restliche Gebäude auf und vergraut nicht so schnell.  

Das Gebäude hat eine aktivierte Bodenplatte und wird über Fernwärme geheizt. Es verfügt über eine Fußbodenheizung und Kühlung. 

 

 

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