Ein Hotel in Schweden, hoch in den Bäumen bekommt einen siebten Raum in natürlichem Holz-Look. Einen "7th room".

Das Team von Snøhetta steht hinter dem 7th room. Zur Inspiration wandert es einmal im Jahr auf den Berg Snøhetta.

 „Treehotel“ ist der Name eines schwedischen Hotelkonzepts, das architektonisch spannende Unterkünfte in außergewöhnlicher Umgebung anbietet. Mit „The 7th room“ realisieren die kreativen Köpfe des international tätigen Architekturbüros Snøhetta eine raffiniert designte Hotelsuite hoch oben in den Baumkronen eines nordschwedischen Pinienwalds.

Im Treehotel ist wirklich alles unvergleichlich. Abgesehen von der Idee, kreative Wohnobjekte mitten im Wald, also auch oben auf den Bäumen, zu positionieren, ist jedes einzelne dieser Objekte ein Unikat und individuell gestaltet. Die Erklärung für die Bezeichnung „The 7th room“ für das aktuellste dieser Objekte ist so schnörkellos und direkt wie das Selbstverständnis von schwedischem Design:

Das Projekt ist der siebente Raum des Treehotels. Diese Geradlinigkeit setzt sich in jedem Detail des „7th Room“ fort, den man erst nach dem Einchecken im Gästehaus und einem anschließenden zirka fünfminütigen Fußmarsch durch den Wald erreicht.

The 7th Room befindet sich dank einem raffinierten Konzept auf der Höhe der Baumwipfel. Foto: Snohetta

Die 6. Fassade

Dort angekommen und nach oben geblickt, scheint die eigene Wahrnehmung verzerrt. Tatsächlich ist die Bodenplatte (das Team von Snøhetta spricht von der „6. Fassade“) des „7th room“ mit einem 12 x 8 m großem Schwarzweißbild bespannt, das die eigene Perspektive in die Baumkronen zitiert – das Bild zeigt ebenfalls einen Blick nach oben in die Baumwipfel des Pinienwaldes.

Über eine Stiege gelangt man in das insgesamt 55 m2 große Objekt, das in der Bauweise traditioneller nordischer Hütten errichtet wurde. Der markante Unterschied: Anders als klassische schwedische Hütten, „schwebt“ diese gestützt von zwölf Säulen neben einigen besonders eindrucksvollen Bäumen des Waldes in rund 10 Metern Höhe.

Feuer: Natürlicher Holzschutz

Holz ist ein durchgängig genutztes Element im „7th room“. Die Fassade ist mit traditionell schwarz geflämmten Pinienbrettern verkleidet. Die dunkle Oberfläche passt sich damit der Farbe der umgebenden Bäume und ihrer stark strukturierten Rinden an.

Darüber hinaus sorgt die Flämmung dafür, dass die Holzfassade besonders widerstandsfähig und einfach zu pflegen ist. Lasuren, Lacke und andere Schutzanstriche passen nicht in das (architektonische) Konzept des Treehotel und die umwelttechnisch nachhaltige Planung der Snøhetta-Architekten. (wzd)

Die ganze Geschichte lesen? Die finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Holzmagazin auf Seite 20.

Das Ziel war, dass sich das Baumhaus ganz in die Umgebung und den Wald einfügt. Foto: Snohetta

 

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