Das neue „Besucherzentrum für historische Baukultur“ des Salzburger Freilichtmuseums wird in Holzbauweise nach Plänen des Bregenzer Architekturbüros Cukrowicz Nachbaur gebaut.

Das neue Besucherzentrum soll auch die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen des Freilichtmuseums verbessern. Foto: Salzburger Freilichtmuseum

Insgesamt 55 Architekturbüros hatten sich im Vorfeld an dem zweistufigen Wettbewerb beteiligt. Die Jury lobte die „logische, höchstökonomische Holzkonstruktion“ des Siegerprojekts mit leicht lesbarer Struktur, die „dem ganzen Innenbereich Rhythmus und Ordnung“ gibt. Das projektierte Gebäude trete „weniger als Baukörper in Erscheinung, denn als Fassung des Landschaftsraums und Rückgrat des Museumsgeländes“.

Das neue Besucherzentrum westlich des Thanngütls wird eine Nettogeschoßfläche von rund 1.245 m² aufweisen und soll den Zutritts- und Kassenbereich neu ordnen – jahrzehntelang wurde auf engstem Raum kreativ improvisiert, nun sei man am Ende der Gestaltungsmöglichkeiten angelangt, informiert das Land Salzburg in einer Aussendung. Das Gebäude werde dementsprechend zeitgemäße Arbeits-, Besprechungs-, Sozial-, Technik- und Lagerräumlichkeiten aufweisen.

„Mit dem neuen Gebäude erhält das Museum ein zeitgemäßes Besucherzentrum, in dem eine intensivere Vermittlung und Erforschung unserer ländlichen Vergangenheit möglich sein wird und das als zentraler Ort für Kommunikation und Veranstaltungen dienen soll“, so der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Mit der bewussten Entscheidung dieses in Holzbauweise zu errichten, fügt sich das neue Gebäude perfekt und zugleich kontrastreich in das historische Ensemble bestehender Objekte ein.“

Im Sommer 2020 soll mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung ist im Sommer 2021 geplant. Für die Realisierung des Projekts sind vier Millionen Euro vorgesehen, der Förderverein des Freilichtmuseums wird sich ebenfalls an der Finanzierung beteiligen. (cst)

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