Der internationale Architekturpreis „Constructive Alps“ sucht nachhaltige Sanierungen und Neubauten in den Alpen. Einreichfrist ist der 14. März 2020.

2017 wurde die Volksschule und der Kindergarten in Brand bei Bludenz in Österreich mit dem „Constructive Alps“-Preis ausgezeichnet. Foto: Albrecht Schnabel

Bauprojekte, die ein Zeichen für Nachhaltigkeit in den Alpen setzen, sollen eine Auszeichnung erhalten. Der Meinung sind das Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE und das Fürstentum Liechtenstein, die alle drei Jahre den internationalen Architekturpreis „Constructive Alps“ ausschreiben. Auch dieses Jahr werden wieder weitsichtige Sanierungen und Neubauten ausgezeichnet, die eine hohe Lebensqualität in den Alpen bewahren.

Sorgsamer Umgang mit Ressourcen

Für die fünfte Ausgabe sucht der internationale Architekturpreis kluge regionale Ansätze, die der alpinen Architektur des nächsten Jahrzehnts den Weg weisen. Nicht nur Energieeffizienz und umweltschonende Baumaterialien stehen hier im Vordergrund, sondern auch die Frage, wie ein Bau seinen Außenraum prägt oder wie ein Gebäude das baukulturelle Erbe in der Region weiterentwickelt. Die diesjährige Ausschreibung widmet sich neben Neubauten insbesondere durchdachten Sanierungen und Projekten mit Fokus auf den sorgsamen Umgang mit Ressourcen, etwa durch Upcycling. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der soziale Aspekt von Architektur, beispielsweise wenn es um die Qualität von Verdichtung oder die Mitwirkung der Bevölkerung geht. 

Architekt_innen, Planer_innen, Baumeister_innen sowie Bauherrschaften können ihre Projekte bis 14. März 2020 unter www.constructivealps.net/teilnahme einreichen. (sis)

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