Aus über 300 Einreichungen hat die international besetzte Jury des Architekturpreises 28 Projekte ausgewählt, die klimabewusstes Sanieren und Bauen in den Alpen beispielhaft umsetzen.

Die nominierte Bergkapelle in Kendlbruck wurde bereits mit dem Salzburger Holzbaupreis 2019 in der Kategorie „Sonderbau“ ausgezeichnet. Foto: © Albrecht Imanuel Schnabel

„Constructive Alps“ wird heuer zum fünften Mal vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE und dem Fürstentum Liechtenstein ausgelobt und prämiert jene Sanierungen und Neubauten in den Alpen, die klimafreundliches Bauen und Baukultur am besten zu verbinden wissen. In diesem Jahr wurden kluge regionale Ansätze, die der alpinen Architektur des nächsten Jahrzehnts den Weg weisen, gesucht.

Im Rahmen von vier Videokonferenzen hat die achtköpfige Jury aus den eingereichten Bauten 28 Gebäude ermittelt, die in die engere Auswahl aufgenommen werden. Neben Wohnhäusern und Gewerbebauten befinden sich darunter auch Berggasthäuser, eine Kapelle, Kindergärten und kulturelle Zentren – elf Sanierungen, ein Ersatzneubau sowie sechzehn neue Gebäude, heißt es in einer Aussendung. Sieben der Nominierungen gehen nach Österreich:

  • Montagehalle Kaufmann Zimmerei und Tischlerei in Reuthe
  • Büroneubau in Schlins
  • Bergkapelle in Kendlbruck
  • Metzler Kosmetikproduktion in Egg
  • Ökonomiegebäude Josef Weiss in Dornbirn
  • Ellenbogen „Haus mitanand“ in Bezau
  • PCT Loftbüro in Thalgau


Alle nominierten Gebäude werden im nächsten Schritt vor Ort besichtigt: Relevant für das Juryurteil ist dabei nicht nur die Klimafreundlichkeit der Bauten, sondern auch deren Beitrag für ein zukunftsgerichtetes Leben und Wirtschaften in den Alpen. Am 6. November schließlich wird „Constructive Alps“ im Alpinen Museum Bern an die drei Preisträger verliehen. (cst)

Constructive Alps 

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