Dachaufstockung schön und gut – aber eine ganze Siedlung in die Höhe erweitern? Wie das geht, zeigt ein Nachverdichtungsprojekt in Frankfurt.

Serie: Ist Nachverdichtung die Zukunft?

Wenn Wohnraum knapp und teuer wird und die Versiegelung von neuen Flächen Klima und Natur schadet, braucht es innovative Ideen. Diese Serie macht sich auf die Suche nach vorbildlichen Aufstockungen, Dachausbauten und Modulerweiterungen aus Holz – und dem technischen Wissen dahinter.


Insgesamt 19 Zeilenbauten wurden in Holzmodulbauweise aufgestockt. Foto: LiWooD

Dass es bei der Verdichtung von Wohnraum, insbesondere bei Hausaufstockungen, um die zwei ausschlaggebenden Themen Gewicht und Vorfertigung geht, zeigte sich bereits in den vorigen Teilen dieser Serie. Ein Bauprojekt, bei dem sich ebenfalls alles darum dreht, ist die Platensiedlung im deutschen Frankfurt-Ginnheim. Derzeit noch im Bau, ist die Fertigstellung des größten Nachverdichtungsprojektes des Bundes mit Ende 2020 geplant. 681 neue Wohnungen entstehen hier auf den dreigeschossigen Zeilenbauten der Platensiedlung, die aus der unmittelbaren Nachkriegszeit stammt und einst für die Angehörigen der US-amerikanischen Streitkräfte genutzt wurde. Im Jahr 1994 ging die Siedlung in den Besitz des Bundes und schließlich der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding über. Nun wird sie umfangreich verdichtet.

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