Wie eine denkmalgeschützte Maggi-Fabrik ihren Geruch loswurde, zwei Stockwerke in die Höhe wuchs und nun moderne Büroarbeitsplätze bietet.

Mit vorgefertigten Holzrahmenelementen konnte die Aufstockung des denkmalgeschützten Gebäudes schnell und kostengünstig realisiert werden. Foto: Givaudan/Johannes Marburg

Den hippen Namen „THE VALLEY“ trägt seit zwei Jahren das historische Industrieareal der ehemaligen Maggie-Fabrik in Kemptthal in der Schweiz. Denn seitdem entsteht dort aus den denkmalgeschützten Gebäuden der 1930er Jahre ein vielseitiger und moderner Arbeits- und Veranstaltungsort. Unter anderem suchte auch der weltweit agierende Duft- und Aromenhersteller Givaudan einen Standort für sein Business Center in dem Areal. Die Wahl fiel auf das Gebäude „Brick“, das – wie der Name schon verrät – in klassisch-industrieller Backsteinarchitektur erbaut wurde. Das sollte bei der Sanierung auch erhalten bleiben, trotz Holz-Aufstockung um zwei Etagen.

Die Planung

Der neuen Architektur des zu sanierenden Gebäudes widmeten sich Ernst Niklaus Fausch Partner AG aus Zürich und Mettler2Invest AG aus St. Gallen, für die Innenarchitektur war Verena Frey aus Aarau zuständig. Die drei überhohen Bestandsgeschosse sollten für die heutige Nutzung zu modernen Clusterbüros für 200 Arbeitsplätze umgebaut werden. Zudem sollte eine zweigeschossige Aufstockung eine Cafeteria und zwei Galerien, sogenannten Orangerien, als soziale Meeting-Points beherbergen.

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