Nach einer Bauzeit von gerade einmal zehn Monaten geht das zweite Krankenhaus in Holzbauweise auf dem Gelände des LKH Graz Süd-West in Betrieb.

Beim zweiten Holz-Krankenhausbau der KAGes in Graz wurde ein Holzvolumen von 725 m³ eingesetzt. Foto: proHolz Steiermark

Durch die Anlieferung des Gebäudes in vorgefertigten Modulen wurde der laufende Krankenhausbetrieb kaum durch Baulärm oder Staub beeinträchtigt - die Montage der vorgefertigten Holzelemente vor Ort war in 14 Tagen fertig. Auf einer Bruttogeschoßfläche von 1.886 m² befinden sich 18 PatientInnenzimmer mit je zwei Betten sowie drei Tagräume, die eine Bildung von drei „Wohngruppen“ ermöglichen. Die Wände wurden aus Brettsperrholz errichtet – auch bei Böden, Decken, Türen und Fenstern sorgt Holz bei PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen für ein gesundes und angenehmes Raumklima.

„Was beim ersten Holzkrankenhaus alle überrascht hat ist die Tatsache, dass Holzwände deutlich weniger von Vandalen beschädigt oder beschmiert werden als verputzte Flächen“, sagt Architekt Simon Speigner. „Daher haben wir beim aktuellen Vorzeigebau einen besonderen Fokus auf sichtbare Holzoberflächen im Innenbereich gelegt.“ Dass Holz die typische Krankenhausatmosphäre vermeidet, bringe ganz besonders bei PatientInnen in psychiatrischer Behandlung einen therapeutischen Mehrwert, so Oberarzt Michael Schneider: „Holz ist lebendig und diese Lebendigkeit spiegelt sich auch in unseren Patienten wider. Denn Holz schafft Kreativität, Struktur, Sicherheit und Wohlbefinden – und das brauchen Menschen, um Krisen zu bewältigen.“ (cst)

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