Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde Anfang September das Erweiterungsgebäude der Österreichschen Gesundheitskasse ÖGK in Salzburg eröffnet.

Ein „Sky-Walk“ verbindet im fünften Stock den Erweiterungsbau mit dem Bestandsgebäude. Foto: © ÖGK Salzburg

Der Einsatz des nachwachsenden Baustoffs Holz war bereits zu Planungsbeginn des Gebäudes der ÖGK ein zentrales Thema. Aus statischer Sicht bot eine Umsetzung in Holzbauweise die besten Voraussetzungen, um mit den schwierigen Bodenverhältnissen inklusive der Erhaltung einer bestehenden Tiefgarage umzugehen, berichtet proHolz Salzburg. Geplant wurde der 9-geschossige Holzhybridbau vom Salzburger Architektenbüro kofler architects, die Holzbauausführung wurde von Swietelsky/Swietimber übernommen. Das Gebäudetragwerk als Skelettbau besteht aus Brettschichtholzstützen und einer Holz-Beton-Verbundrippendecke, die Pfettenlage ist mit einer vorgefertigten, bauteilaktivierten Stahlbettonplatte verschraubt.

„Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war hat nun mit dem modernen Holzhochbau in Stadt und Land Salzburg mit diesem Vorzeigeprojekt Einzug gehalten“, so Landesinnungsmeister-Stellvertreter Erich Wolf. „Dabei spielt das Hightech Material Holz seine Vorteile aus: geringes Eigengewicht und hohe Tragfähigkeit sowie hohe Bau- und Innenraumqualität. Das Gebäude im Zentrum der Stadt soll Vorbild für viele weitere Holzbauten sein.“ Der Erweiterungsbau der ÖGK wurde von proHolz Salzburg als „Holzbotschafter“ ausgezeichnet: Dieser Titel wird einmal jährlich im Namen der Salzburger Forst- und Holzwirtschaft an vorbildliche Holzbauten vergeben. (cst)

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