Das neue Gebäude auf der Türkenschanze im 19. Wiener Gemeindebezirk wurde vom Erdgeschoß bis zum dritten Stock komplett aus Holz gefertigt.

Das Gebäude mit der Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz wurde mit 986 von 1000 klimaaktiv-Punkten für die Planung ausgezeichnet und erhielt dafür den Gebäudeausweis klimaaktiv Gold. Foto: © BOKU Medienstelle/Christoph Gruber

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde das BOKU-Niedrigstenergiehaus fertiggestellt. Es bietet auf einer Nutzfläche von 3.100 m² zehn Seminarräume für 500 Studenten, eine Bibliothek mit 100 Leseplätzen und 40 Institutsräume, berichtet Vienna Online.

Der kompakte Baukörper ruhe auf einem massiven Sockelgeschoss, heißt es in der Projektbeschreibeung des Bauträgers BIG. Abgesehen vom zum Teil erdberührten Sockel und dem Stiegenhaus sei das ganze Gebäude aus vorgefertigten Holzelementen konstruiert: Nicht nur die ökologischen Faktoren, sondern auch die kurze Errichtungszeit sprechen für den Baustoff. Beheizt werde das Gebäude mit Fernwärme.

Das Haus speichere rund 1.000 Tonnen CO2, wirke quasi wie ein "zweiter Wald" und habe nur geringe Auswirkungen auf die Umwelt, wird BOKU-Rektor Hubert Hasenauer in einem Bericht von science.orf.at zitiert. Insgesamt wurden 15,5 Millionen Euro in das neue Holz-Seminarzentrum der BOKU investiert. (cst)

BOKU

BIG 

Bericht science.orf.at 

Bericht Vienna Online 

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