Die deutsche TU Kaiserslauten (TUK) plant auf einem unbebauten Grundstück im Pfälzerwald die Errichtung eines Versuchslabors für innovativen und experimentellen Holzbau.

Das Tragwerk der Werk- und Forschungshalle wird aus 13 Dreigelenkrahmen aus Buchen-Furnierschichtholz bestehen. Foto: Bernhard Friese, Pforzheim

Den Auftakt des „T-Lab Campus Diemerstein“ des Forschungsbereichs „T-Lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe“ wird eine Werk- und Forschungshalle machen. Entwurf, Planung und Umsetzung übernimmt ein interdisziplinäres Team aus Forschenden, Lehrenden und Studierenden mit dem Ziel, die Konstruktion an den Anforderungen einer umweltverträglichen, zirkulären Wertschöpfung auszurichten, so die TUK in einer Aussendung.

Das rund 360 m² große Gebäude wird im Innenraum eine flexibel nutzbare Fläche bieten, die für Veranstaltungen oder aber für den Bau sowie die Montage von Mock-ups und Demonstratoren im Rahmen laufender Forschungsprojekte genutzt werden kann. Für die Primärkonstruktion, die Fassade und den Ausbau soll Holz zum Einsatz kommen. Mit seiner architektonischen Gestalt werde der längs zum Tal ausgerichtete Neubau den Kriterien einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aller Bauprodukte, Bauelemente und Bauteile entsprechen, heißt es weiter. Die Planungsgrundlagen sowie das Entwurfskonzept seien dabei in mehreren Lehrveranstaltungen mit Studierenden entstanden.

Nach und nach sollen auf dem Grundstück weitere innovative Holzbauten und Versuchsbauten im Maßstab 1:1 mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Der Bebauungsplan für die zur Verfügung stehenden rund 3.700 m² ist bereits erstellt, die Bauarbeiten für das Auftaktgebäude sollen noch in diesem Jahr starten. (cst)

TU Kaiserslautern 

T-Lab Fachbereich Architektur TUK 

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