Im Großraum London geht in der Nähe des Ferry Terminals in Glass Yard eine E-Ladestation in Betrieb, die mit ihrer außergewöhnlichen Holz-Optik zu überzeugen weiß.

Auf dem Dach der E-Tankstelle ist ein Photovolatiksystem integriert. Foto: Hewitt Studios

Das Wesen des Baumes diente dem britischen Architekturbüro Hewitt Studios als Vorbild und spiegelt sich im gesamten Konzept wider. Von der Form der Überdachung über das verwendete Holz bis hin zum Namen K:Port, der sich vom japanischen Begriff „Komorebi“ ableitet - dem gesprenkelten Licht, das entsteht, wenn das Sonnenlicht durch die Blätter eines Baumes scheint.

Die Überdachung des K:Port ist aus witterungsbeständigem Lärchen-Brettschichtholz gefertigt. Die Konstruktion besteht aus einem zentralen Stützelement mit vier daran angeschlossenen Kragarmen, auf denen Dachpfetten aufliegen. Der Anspruch des Architekten an eine edle Optik mit „unsichtbaren“ Verbindungen zwischen den tragenden Elementen sowie die spezifischen Anforderungen an einen Holzbau hätten besondere gestalterische und statische Überlegungen erfordert - die quer verlaufenden Auskragungen seien daher mit einem verdeckten Schlitzblech mit dem zentralen Säulenelement verbunden, informiert das Unternehmen Hess Timber auf seiner Webseite.

Die E-Tankstelle Woolwich bietet Platz für 8 Ladepunkte, verfügt über einen integrierten Batteriespeicher, ein intelligentes Energiemanagement und ist bereits die zweite ihrer Art. Die erste K:Port E-Tankstelle wurde im britischen Küstenort Portishead errichtet und ist Finalist bei den Structural Timber Awards 2021, die am 6. Oktober in Birmingham vergeben werden.

Hess Timber 

Hewitt Studios 

Structural Timber Awards 

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