Architektur wird (be)greifbar. Mit der Ausstellung "Wood Works", die von 23.11.2011 – 09.12.2011 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) stattfindet.




Original-Materialien, detailgetreue Plandarstellungen, Grafiken und Architekturfotos bieten Zugang zur Architektur Hermann Kaufmanns. Fokus von "Wood Works" stellt  das von Kaufmann geplante "Gemeindezentrum Ludesch" in Vorarlberg dar. Konkretes Ziel des Demoprojektes war neben der Realisierung eines Passivhauses, den spezifischen Primärenergieeinsatz der Primärkonstruktion (verbaute Energie) gegenüber vergleichbaren, herkömmlichen Passivhäusern zu halbieren. Gleichzeitig auch den ökologischen Herstellungsaufwand ebenso zumindest auf die Hälfte gegenüber nicht optimierten Gebäuden zu senken.

Baubiologisch und energietechnisch internationale Maßstäbe resultierten in mehreren Architekturpreisen. Die Arbeit des Professors für Holzbau an der Technischen Universität München beginnt und endet dabei nicht bei "schöner Architektur", sondern definiert modernes Bauen als Teil der Verantwortung gegenüber der Natur. Der gesamte Bauprozess und sämtliche verwendeten Materialien wurden im Rahmen eines speziellen Förderungsprogramms in Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit, Verträglichkeit und Ressourcenschonung optimiert. Das Projekt, das ohne wesentliche Mehrkosten realisiert wurde, ist damit beispielgebendes Modell für konsequente Ökologisierung von öffentlichen Ausschreibungen.

Quelle: Hermann Kaufmann, BDA, Haus der Zukunft

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