Mit 1200 Teilnehmern konnten die Veranstalter des 14. internationalen Holzbau-Forums (IHF) vom 3. bis 6. Dezember in Garmisch-Partenkirchen einen neuen Rekord verzeichnen.


Einmal mehr hat sich herausgestellt, dass sich das Forum zu einem der bedeutungsvollsten Plattformen für den Wissens- und Innovationstransfer sowie für den Erfahrungsaustausch der Holzbau-Szene im europäischen Raum entwickelt bzw. gefestigt hat.  

Die Vortragsreihen kamen aus allen Facetten des Holzbaus, die am ersten Tag in einem Architektur-Forum sowie einem Fertighaus- und Holzhausbauforum abgehalten wurden.
Dabei ging es vor allem um Themen wie Architektur für Kultur- und Bürobauten in Holz, wo eine ganze Reihe neuer Gedanken, wie auch Referenzprojekte präsentiert wurden.
Im Fertighaus- und Holzhaus-Forum fokussierte man sich auf Themen rund um verdichtetes Bauen und die energetische Gebäudesanierung. Diese werden laut Experten bedeutend für die zukünftige Entwicklung des Holzbaus sein.


Globalisierung betrifft uns alle
Für das am 4. und 5. Dezember abgehaltene Kernforum hat das international zusammengesetzte Veranstaltungsgremium unter der Federführung der Berner Fachhochschule Biel, und der Hochschule Rosenheim, ein Programm zusammengestellt, das den Holzbau in einer reichen Themenvielfalt präsentierte.
Dabei ging es auch um die wirtschaftlichen Zusammenhänge der globalisierten Wirtschaft.
Es sei die Herausforderung für die gesamte Wertschöpfungskette, gemeinsam aufzutreten, um global wettbewerbsfähig zu sein.

Chancen nutzen – positiv gestimmt
Der Holzbau habe sich derart weiter entwickelt, so dass man funktionierende Konzepte auch wirtschaftlich umsetzen kann, wurde argumentiert.
Die versammelte Holzbau-Welt war überraschend positiv gestimmt. Vertreter der Zulieferindustrie, als auch Fertighaus- und Holzbauvertreter waren überzeugt, dass sich die aktuellen Wirtschaftskrisen in irgendeiner Form bemerkbar machen – eine innovative Branche davon allerdings auch profitieren kann. „Wir können aus der derzeitigen Krise nur gestärkt herausgehen“, war eine der Kernaussagen. Gerade innovative und nachhaltige Produkte mit nachweisbarem Ressourcenmanagement könnten nun punkten.

Neben Fachvorträgen stand der Erfahrungsaustausch in geselliger Runde zwischen den Vorträgen im Mittelpunkt. Als Internationalen Schwerpunkt, wurden heuer Referenzprojekte aus Frankreich präsentiert – was im Rahmen des Gala-Dinners auch kulinarisch unterstrichen wurde.

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