newspic_schule12.01.2010 - Schülerinnen und Schüler, die in Klassenzimmern aus Massivholz unterrichtet werden, leben gesünder als Schüler in herkömmlichen Klassen - so das Ergebnis einer neuen Studie von Joanneum Research.

Festgestellt wurde dies anhand von Herzfrequenzmessungen bei Schülern der Hauptschule Haus im Ennstal (Steiermark), wo die Forscher die Herzfrequenz der Schüler zweier "Massivholzklassen" und zwei Standardklassen verglichen haben.

Aus den - über ein Jahr währenden - Beobachtungen stellte das Team rund um Studienleiter Maximilian Moser fest, dass die Zahl der Herzschläge bei den Kindern in den Holzklassen pro Tag im Mittel um 8.600 Schläge abnahm. Die Folge: Die Schüler seien entspannter und würden sich auch in der Nacht deutlich besser erholen - diese Effekte traten jedoch bei den Mädchen in höherem Maße auf als bei den Buben.

Selbst der Studienleiter ist vom Ergebnis verblüfft: "Unsere Studie beweist, dass sich Holz positiv auf die Regenerationsfähigkeit und die Kreislaufregulation der Schüler auswirkt." Den Grund davor ortet Moser einerseits in "beruhigenden Stoffen", die das Holz beinhaltet, andererseits darin, dass Holz Mikrowellen - etwa von Handys - und Elektrosmog besser abschirmen kann als dies etwa bei Stahlbeton der Fall ist.

Beauftragt hatte die Studie die Arbeitsgemeinschaft proHolz.

Quelle:
orf.at

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