Schweighofer Gruppe verkauft rumänische Waldflächen an die schwedische GreenGold Group und bekennt sich weiterhin zur Stärkung einer nachhaltigen Holzindustrie in Rumänien.
Schweighofer verkauft eine Waldflächen in Rumänien. (Bildquelle: pixabay)
Der österreichische Familienbetrieb Schweighofer verkauft seine 100%-ige Tochter Cascade Empire, samt dazugehörigen Bewirtschaftungseinheit Ocol Silvic in Rumänien, an die schwedische Firma GreenGold. Die Holzverarbeitungsaktivitäten im Land seien, laut eigener Aussage des Unternehmens, davon jedoch nicht betroffen.

Nachhaltige Maßnahmen
Seit dem Jahr 2003 ist der Holzriese Schweighofer in Rumänien mit drei Sägewerken und zwei Holzplattenproduktionen vertreten und beschäftigt 3.100 Mitarbeiter in dem Land. Nach zunehmenden Kritiken von Umweltschützern, aufgrund von angeblich illegal geschlägertem Holz, hat das Unternehmen einige Naturschutzmaßnahmen in Rumänien gesetzt und die Holzlieferkette mit Hilfe von GPS-Tracking transparenter gemacht: Unter anderem zahlt Schweighofer einen Bonus von rund € 2 pro Festmeter FSC-zertifiziertem Rundholz und setzt sich für strengere Kontrollen bei sensiblen Waldgebieten ein.

Rumänischer Wald
Die veräußerten Wälder von Cascada Empira wurden zwischen 2003 und 2011 erworben und belaufen sich auf 14.283 ha in den Regionen Hunedoara, Gorj, Valcea, Prahova, Buzau, Neamt und Suceava. Neben den Wäldern wurde auch die Bewirtschaftungseinheit, die 19 MitarbeiterInnen umfasst, vom neuen Eigentümer übernommen. Nach dem Verkauf besitzt Schweighofer noch Wälder in Österreich und Tschechien.

www.schweighofer.at

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