Im Fertighausbau bevorzugen die Kunden immer mehr jene Varianten, die schon Smarthome-Komponenten eingebaut haben. Der Trend war auch in Nürnberg bei der Holz-Handwerk 2018 spürbar.
Immer mehr Fertighäuser werden als "Smart-Home-Variante" bestellt. Foto: Starmühler
110.000 Besucher, 1.329 Aussteller aus 42 Ländern – die Zahlen der Holz-Handwerk und der Fensterbau Frontale, die am 21. März zu Ende ging, sind mehr als ein Statement. Der Holzbau boomt nach wie vor. In Nürnberg haben sich folgende Themenschwerpunkte an den Ständen der ausstellenden Unternehmen, aber auch im begleitenden Fachprogramm gezeigt: Digitalisierung, Smart Home und Automation, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Design. Und das passt mit einer Veröffentlichung zusammen, die jüngst aufhorchen ließ: Der baden-württembergische Anbieter von Fertighäusern, Weber-Haus, der sich wie auch die meisten anderen Mitbewerber einer regen Nachfrage erfreuen konnte, gibt an, dass schon die Hälfte der 360.000 Euro teuren Fertighäuser als „Smart-Home“-Variante geordert werden. Per Smartphone, Tablet oder Sprachassistent Siri lassen sich Heizung, Jalousien und Licht steuern. Auch der Verbands-Präsident der deutschen Fertighaus-Bauer bestätigt im FAZ-Interview: „Das Smart Home ist jetzt massentauglich.“ Bislang hätten die Anbieter die Vorzüge geschildert, inzwischen fragen viele Kunden von sich aus nach der Technik. Ebenso würden Plusenergiehäuser verstärkt geordert, die dank der Solaranlage mehr Strom produzieren als sie verbrauchen.

Mehr dazu unter:
www.holz-handwerk.de
www.weberhaus.at

(hst)

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