Der Trend war schon sichtbar, jetzt ist er mit Zahlen belegt: Der Holzbau hat in Tirol im letzten Jahrzehnt eine beispiellose Erfolgsstory hingelegt, wie eine Studie der BOKU Wien beweist.

Basis für die Studie der BOKU - unter der Leitung von Prof. Alfred Teischinger und Ing. Robert Stingl - waren Erhebungsdaten aus 30 Tiroler Gemeinden, die beispielhaft für die Entwicklung des Holzbaus herangezogen wurden.

So machte der Anteil von Bauten in Holzbauweise bei den bewilligungspflichtigen Hochbauvorhaben 2008 schon 47 % aus, 1998 waren es noch 33 %. Bei den Einfamilienhäusern hat Holz schon einen Anteil von über 30 %, und 2/3 dieser Gebäude werden von regionalen Zimmermeisterbetrieben gebaut - ein deutliches Bekenntnis nicht nur zu einem heimischen Baumaterial, sondern auch zur regionalen Wertschöpfung.

Beim Gewerbe- und Industriebau (derzeit bei 21 %) und bei den öffentlichen Bauten (32 %) attestieren die Studienautoren dem Holzbau gerade in Zeiten der Klimadiskussion hervorragende Zukunftschancen.

Quelle & weitere Informationen: proHolz Salzburg/Tirol

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