Im Geschäftsjahr 2017 konnte das zweitbeste Ergebnis seit der Ausgliederung aus der Bundesverwaltung im Jahr 1997 erwirtschaftet werden.
15 % der österreichischen Waldflächen sind den Bundesforsten anvertraut.Foto: BMNT/Alexander Haiden
Trotz erneuter Wetterkapriolen, hohem Schadholzanfall und einem sehr volatilen Holzpreis wuchs die Betriebsleistung im Vorjahresvergleich um 4,3 % auf 235,6 Millionen Euro, informieren die Österreichischen Bundesforste ÖBf in einer Aussendung. Das Betriebsergebnis wiederum betrage 29,8 Millionen Euro und sei damit um 38 % gesteigen, die Betriebsleistung im Kerngeschäft Forst/Holz konnte mit 131 Millionen Euro auf hohem Niveau gehalten werden, heißt es weiter.

Größte Herausforderung sei neben dem dynamischen Holzmarkt der Klimawandel und seine Folgen gewesen – die zeige besonders der mit 46 % unverändert hohe Schadholzanteil, der fast zur Hälfte auf Schäden durch Borkenkäfer zurückzuführen ist. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1,484 Millionen Erntefestmeter Holz geerntet, für das laufende Jahr 2018 strebe man ein punktgenaues Holzernteziel von 1,5 Millionen Erntefestmetern an.

Mit 10,4 Millionen Euro habe man erneut hoch in die Waldpflege investiert, so die ÖBf. Um 20 %, gesenkt werden konnten die Aufwendungen für Aufforstungen, der natürliche Nachwuchs von Jungbäumen sei weiter stark gefördert worden. „Unser Ziel bleibt weiterhin, der Natur nicht mehr zu entnehmen als nachwächst und damit nachhaltig die Substanz für nächste Generationen zu sichern – und das auch in Zeiten, in denen uns der Klimawandel durchschnittlich 15 Millionen Euro jährlich kostet“, so Vorstandssprecher Rudolf Freidhager. (cst)

Österreichische Bundesforste 

ÖBf Nachhaltigkeitsbericht 2017

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