Die Zirbelkiefer ist eine imposante Baumart an der oberen Waldgrenze, die bis zu 25 Meter Höhe erreicht. Der langsame Wuchs und die enthaltenen Harze und Öle machen das nur in geringen Mengen am Markt verfügbare Holz zu einem begehrten Rohstoff für vielfältige Anwendungen.
Die Zirbe wächst hoch hinaus und auch das nur in höchsten Höhen. Foto: Simon Legner
Die Zirbe oder Zirbelkiefer (Pinus cembra) gehört zu den Kieferngewächsen (Pinaceae) und ist als Pionierpflanze in den subalpinen Zonen mitteleuropäischer Gebirge zuhause. Der äußerst langsam wachsende Baum erreicht ein Alter von 1000 und mehr Jahren. Zirbenholz wird wegen seiner lebhaften Zeichnung gerne im Innenausbau für Täfelungen sowie als Möbelholz genutzt. Da die Zirbe aber nur in Höhen über 1200 Metern vorkommt, ist das Holz im Vergleich zu anderen Holzarten nur in kleineren Mengen verfügbar.

Zu den besonderen Merkmalen des Zirbenholzes gehört der in der Regel sanfte Übergang vom Früh- zum Spätholz, der dieses Nadelholz als Schnitzholz prädestiniert. Meist ist das Spätholz auch nur schmal und schwach ausgeprägt. Die zahlreichen, gut verwachsenen Äste, die optisch kräftig aus dem Holz hervortreten, schwinden wenig und lassen sich sehr gut einschneiden und trocknen, da es nicht zur Rissbildung neigt. Allerdings ist das Holz empfindlich gegenüber Bläuepilzen.

Gesundes Holz
Das Besondere am rötlichen Kernholz der Zirbe ist, dass der aromatische Duft nicht mit der Zeit verfliegt, sondern dauerhaft ist. Ein weiteres Charakteristikum sind die zahlreichen, relativ großen Harzkanäle. Die im Holz enthaltenen Harze und Öle verleihen dem Zirbenholz die höchste antibakterielle Wirkung aller heimischen Holzarten sowie einen natürlichen Schutz vor Motten und Insekten.

Aufgrund seines wohltuenden gesundheitsfördernden Dufts wird Zirbenholz besonders im Wellnessbereich geschätzt. Dank seines sehr geringen Quell- und Schwindverhalten eignet es sich beispielsweise hervorragend für die Auskleidung von Saunen.

Besonders verbreitet ist auch die Bettmöbelerzeugung aus dem wertvollen Holz der Zirbe. Die für den Schlaf förderliche Verlangsamung der Herztätigkeit aufgrund der Inhaltsstoffe wie etwa dem Pinosylvin wurde wissenschaftlich vom Joanneum Research in der Steiermark bestätigt.

Edler Werkstoff für den Bau
Die vielen positiven Eigenschaften der Zirbe machen das Holz zu einem begehrten Baumaterial. Mit ihrer Darrdichte von 400 bis 480 kg/m³ sowie einer von Brinellhärte 15 N/mm² gilt die Zirbelkiefer bei Tischlern als eines der leichtesten und gleichzeitig einziges Hartholz unter den Nadelbäumen.

Die gehobenen Preise der Schnittware und die begrenzte Verfügbarkeit sind mit Gründe, warum Zirbenholz neben dem Möbelbau verstärkt als Furnier für die Oberflächengestaltung eingesetzt wird. Eine junge, großflächige Anwendung ist die Verarbeitung als Decklamelle für Brettsperrholzelemente bei allen großen Produzenten für exklusive Anforderungen an die Innenraumgestaltung. (asp)

Kommentare  

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