Über 200 Schüler_innen konnten sich im Tiroler Oberland selbst im Holzbau ausprobieren. 
Schulkinder an den Baustoff Holz heranführen. Ganz spielerisch. Foto: ProHolz Tirol
Eines der aktuell relevantesten Themen im Holzbau ist der Mangel an Nachwuchs. Nicht des Nachwuchses im Wald wohlgemerkt – der konnte laut der letzten Waldinventur zunehmen –, sondern des Nachwuchses im Bau. Die Jugend, hier sind sich viele Stimmen der Branche einig, müsse wieder mehr Interesse am Holzbau zeigen, wenn die Branche überleben wolle. 

Dass das nicht von der Jugend ausgehen kann, ist offensichtlich. Die Branche muss um die jungen Leute werben und ihnen die Vorzüge des Holzbaus und einer Karriere darin aufzeigen. Genauso wie die spannenden Aspekte, die die Arbeit in der Branche mit sich bringen kann. 

Das geschah zum Beispiel bei einem Holztag im Tiroler Oberland, veranstaltet von proHolz. 200 Schüler_innen aus dritten Klassen von NMS aus Tirol konnten hier an 15 Stationen sägen, schleifen, tüfteln und handwerken. Die Lehrenden der HTL Imst unterstützten sie dabei mit ihrem Fachwissen. 

Die teilnehmenden Klassen konnten übrigens auch bei einem Wettbewerb mitmachen und Preise einstreichen. Als Gewinnende ging die 3b der NMS Untermarkt hervor und verdiente sich damit 300 € für die Klassenkasse. Auf Platz 2 (200 €) kam die 3mb der NMS Imst Unterstadt Musik und auf Platz 3 die 3s der NMS Imst Unterstadt Sport (100 €). 

Andere Projekte, um das Interesse der Jugend am Holzbau zu wecken, waren zum Beispiel ein Kurs in Salzburg, bei dem Jugendliche ihre eigenen Skier gestalten können, oder – für die ganz Kleinen – ein Pixibuch. (flb)

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