Mit dem neuen Waldbier Jahrgang 2019 rücken die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und Braumeister Axel Kiesbye eine uralte, selten gewordene Baumart in den Mittelpunkt: die Elsbeere.

Die Elsbeere mit ihren honigfarben-cremeweißen Blüten ist ein Jahrhunderte alter Wildobstbaum, der heute nahezu in Vergessenheit geraten ist. Foto: © ÖBf-Archiv/Wolfgang Simlinger

30 Kilogramm Elsbeeren wurden im Forstrevier Breitenfurt im Wienerwald geerntet – ein Glücksfall, denn laut Axel Kiesbye tragen die Elsbeerbäume nicht in jedem Jahr. Die „Königin der Wildfrüchte“ ist in unseren Breiten rar geworden, schon Wochen zuvor hatten Förster in einem Eichen-Buchen-Wald Bäume gesucht, die zur Beerntung geeignet waren. Die Ernte gestaltete sich zeitaufwändig und nicht ungefährlich: Um die Bestände zu schonen, wurde an mehreren Standorten geerntet, die Elsbeeren waren rund 15 Meter hoch, mit Früchten weit oben in den Kronen.

Ein Aufwand, der sich hoffentlich lohnen wird: „Die Früchte der Elsbeere sind weich, leicht saftig, süß-säuerlich und zeichnen sich durch eine besondere aromatische Note und einem Hauch von Mandel und Marzipan aus. Ihre Früchte sind selten und nicht zuletzt für Edelbrände heiß begehrt - das wird ein Raritäten-Bier“, wird Kiesbye in einer Aussendung zitiert. Das Waldbier 2019 „Elsbeere“ wird im September vorgestellt und ab Oktober 2019 in limitierter Auflage erhältlich sein. Abgefüllt wird das Jahrgangsbier in Gourmet-Flaschen zu 0,75 l, 0,33 l und in Kleinfässern. (cst)

ÖBf 

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