Die deutsche Fachhochschule Aachen errichtet in der Eifel für 10,6 Millionen Euro das Aachener Zentrum für Holzbauforschung.

90 Prozent des Projekts werden durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen und durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der EU gefördert. Foto: pixabay.com

Auf dem Gelände des Bildungszentrums (BGZ) Simmerath der Handwerkskammer Aachen soll eine Prüfhalle entstehen, in der sich ein umfangreich ausgestattetes Holzbaulabor mit Prüfmaschinen, Klimaräumen, Werkstätten und Büroräumen befinden wird. Ziel ist, die Forschung in den Bereichen Laubholzverwendung, holzsparende Bauweisen, Hybridbauweisen, Massivholzbauweisen, Verbindungstechnik, Bauphysik und Dauerhaftigkeit weiter auszubauen.

Mit dem Engagement im Bereich des Holzingenieurwesens wolle die FH einen Schwerpunkt in einem zukunftsweisenden Themengebiet, nicht zuletzt im Hinblick auf die aktuelle Klimaschutzdebatte, setzen, heißt es in einer Aussendung. Durch die Kooperation der FH und der Handwerkskammer würden junge Leute außerdem am Standort bestmöglich auf eine Karriere im Holzbau vorbereitet: Im BGZ werden HandwerkerInnen aus- und weitergebildet, denen ein direkter Zugang zur Forschungseinrichtung ermöglicht wird. „Durch die direkten Kontakte zwischen Handwerk und Wissenschaft entstehen optimale Bedingungen für die Entwicklung von praxisnahen Innovationen sowie für den Technologietransfer auf dem Gebiet des Holzbaus“, so die FH Aachen. (cst)

FH Aachen 

Webseite BGZ Simmerath 

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