Eine aktuelle Studie der Yale University sieht die Zukunft im Holzbau. Denn im Holz werde CO2 gespeichert, statt – wie mit einigen anderen Baustoffen – nur produziert.

Das Studierendenheim „Moholt 50/50“ im norwegischen Trondheim wurde 2016 mit einer Kärntner Holzbaufirma realisiert und zeigt die Internationalität österreichischer Holzbaukunst. Foto: MDH Arkitekter

Dass sich der Holzbau positiv auf das Klima auswirkt, ist in der Branche bekannt. Die Bestätigung zu dieser These bringt nun eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Yale im Fachblatt Nature Sustainability, wie der Fachverband der Holzindustrie Österreichs berichtet. Laut Studie substituiere der Baustoff Holz andere Materialien, die klimaschädliches CO2 verursachen. Zudem werde im Holz und somit in Holzbauten CO2 langfristig gespeichert. Durch diese Eigenschaften sagt der Fachverband dem Holzbau eine große Zukunft voraus. „Dass Holz ein Hightech-Baustoff mit optimalen konstruktions- und klimafreundlichen Eigenschaften ist, zeigen die vielseitig realisierten Holzbauten der heimischen Holzindustrie, vom Einfamilienhaus bis zum 24-geschossigen modernen Hochhaus“, heißt es in einer Aussendung.

Mit Unterstützung der Regierung

Passend dazu ist im neuen österreichischen Regierungsprogramm die Forcierung des Holzbaus und der Einsatz von ökologischen Baustoffen vorgesehen. „Auch der Bundespräsident spricht sich für den Holzbau aus“, so der Fachverband der Holzindustrie. Und auch international gäbe es einen Trend, von dem Österreichs Wirtschaft profitieren könne: „Die Österreichische Holzindustrie ist der internationale Technologieführer im modernen Holzbau und hat weltweit bereits zahlreiche Leuchtturmprojekte umgesetzt. So hat sich in den vergangenen Jahren der Österreichische Holzbau mit vielen namhaften und klimafreundlichen Gebäuden weltweit etabliert.“ (sis)

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