Die Schadholz-Misere plagt die deutsche, tschechische und österreichische Forstwirtschaft. In Österreich will man nun die Sägewärke dazu zwingen, im Bedarfsfall das Käferholz anzukaufen. Der Sprecher der Sägeindustrie wehrt sich dagegen.

Herbert Jöbstl, Fachverband der österr. Holzindustrie (links) im Gespräch mit Herbert Starmühler (holzmagazin.com)

Im Rahmen einer simplen Zusatzes zum Österreichischen Forstgesetz aus dem Jahr 1975 will die türkis-grüne Bundesregierung in Wien die Holzindustrie zur Abnahme von Kalamitätsholz verpflichten. Das regt viele auf und hat zu deutlicher Kritik in den Stellungnahmen zur Gesetzesänderung geführt. Der Sprecher der Sägeindustrie im Fachverband der Holzindustrie, Herbert Jöbstl, wehrt sich im Video-Gespräch mit Herbert Starmühler (holzmagazin) dagegen.

Herbert Jöbstl erklärt im Video, warum eine Abnahmeverpflichtung ein Eingriff in die europäisch garantierte Vertragsfreiheit ist und weshalb eine Risikoverschiebung von den Forstbetrieben und Waldbauern hin zur Industrie nicht in Frage kommt.

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