Mehr als dreihundert Millionen Euro wurden am österreichischen Markt 2019 im Objekt-Holzbau umgesetzt - mehr als die Hälfte davon stammte von „reinen Holzbauten“.

Die Anzahl der Holzobjekte in Österreich ist 2019 auf 409 Gebäude angestiegen. Foto: pixabay.com

Der Aufschwung im Holzobjektbau hält an, zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com. Im vergangenen Jahr habe sich der auf den Holzanteil bezogene Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 306,5 Millionen Euro erhöht, heißt es in einer Aussendung. Die Anzahl der Objekte sei sogar um 8,5 Prozent auf 409 Gebäude gestiegen: „Dadurch wuchs auch die gleitende Holzbauquote – bezogen auf die Baubeginne – um 0,4 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent.“

Wie schon in den letzten Jahren sei der Markt von Objekten mit Tragewerkkonstruktion aus Holz befeuert worden, heißt es weiter. Der Umsatz mit „reinen Holzbauten“ habe sich gegenüber dem Vorjahr um 11,2 Prozent auf 155 Millionen Euro erhöht. Bei Holz-Objektgebäude mit Stahl- und Stahlbetonkonstruktion habe es indessen einen Erlösrückgang um 4,3 Prozent auf 151,5 Millionen Euro gegeben.

Mit rund 114 Millionen Euro blieb laut Branchenradar.com der Geschosswohnbau das größte Gebäudesegment. Etwa 50 Millionen Euro wurden in öffentliche Gebäude aus Holz investiert, 48 Millionen Euro in Hotelgebäude und Freizeiteinrichtungen und weitere 94 Millionen Euro in andere Gebäudetypen beziehungsweise Gebäude mit gemischter Nutzung. (cst)

Branchenradar.com 

Branchenradar Objekt-Holzbau in Österreich 2020 

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