Mit Anfang Februar ist der Waldfonds, ein von der österreichischen Bundesregierung initiiertes Maßnahmenpaket zur Unterstützung der heimischen Wälder, gestartet.

Die Maßnahmen des Waldfonds zielen auf die Entwicklung klimafitter Wälder, die Förderung der Biodiversität im Wald und auf eine verstärkte Verwendung des Rohstoffes Holz als aktiver Beitrag zum Klimaschutz ab. Foto: © BMLRT/Alexander Haiden

Der Waldfonds ist mit 350 Millionen Euro dotiert und enthält 10 Maßnahmen, die sowohl die Waldbewirtschaftung, als auch die gesamte Wertschöpfungskette stärken sollen. „Extreme Wetterverhältnisse, der Klimawandel, und Schädlinge wie der Borkenkäfer setzen unseren Wäldern zu. Sinkende Holzpreise und die Coronakrise haben die schwierige Situation zusätzlich verschärft“, so Landwirtschaftsministerin Köstinger in einer Aussendung. Ziel sei es, mit dem Waldfonds die angespannte Lage in unseren Wäldern zu entschärfen, die regionale Wertschöpfung zu steigern und die Wälder zukunftsfit zu machen.

Sechs der zehn geplanten Maßnahmen können seit Montag, 1. Februar 2021, in Anspruch genommen werden. Die Fördermittel hierfür betragen 200 Millionen Euro und betreffen die Bereiche:

  • Wiederaufforstung nach Schadereignissen
  • Errichtung klimafitter Wälder
  • Abgeltung von durch den Klimawandel verursachten Borkenkäferschöden
  • Errichtung von Lagerstätten für Schadholz
  • Mechanische Entrindung als Forstschutzmaßnahme
  • Sicherstellung der Waldbrandprävention und -bekämpfung.

Die Förderdetails für die Maßnahmen 7 bis 10 sollen folgen und auf der Waldfonds-Webseite veröffentlicht werden.

Waldfonds 

Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus 

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