Die Österreichischen Bundesforste ÖBf und der Umweltdachverband kooperieren als „Think Tank“ für zukunftsweisende Natur- und Umweltthemen.

Es gelte, die Biodiversität von Österreichs Wöldern auch in Zeiten der Klimakrise zu erhalten, so der ÖBf. Foto: © Öbf-Archiv/W.Simlinger

Die ÖBf als größter Wald- und Naturraumbewirtschafter des Landes und der Umweltdachverband, überparteiliche Plattform zum Schutz von Ökosystemen und Artenvielfalt, kooperieren für insgesamt fünf Jahre: Im Zentrum steht die Erarbeitung gemeinsamer Positionen und Maßnahmen zu den großen Spannungsfeldern zwischen Bewirtschaftung und Schutz der heimischen Waldlandschaften in der Klima- und Biodiversitätskrise. Die erste gemeinsame Position verabschiedeten die Partner bereits zum „Wald der Zukunft“ – weitere zur CO2-Speicherfunktion bewirtschafteter Wälder oder zur Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz im Rahmen der Bioökonomie sollen folgen.

Im Rahmen der Kooperation bekennen sich das Forstunternehmen und die Umweltschutzorganisation zu einem nachhaltig bewirtschafteten und gleichzeitig artenreichen „Wald der Zukunft“. Forciert werden sollen Mischwälder mit klimafitten heimischen Baumarten wie etwa Tannen, Lärchen oder Eichen, die sich in der Vergangenheit als wesentlich resilienter gegenüber Umwelteinflüssen erwiesen haben als Monokulturen. Auch der natürliche Baumnachwuchs soll gefördert und Aufforstungen zurückgenommen werden.

Das gemeinsame Positionspapier halte ganz klar die Absicht fest, weitere Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt auch im Wirtschaftswald umzusetzen, so die ÖBf in einer Mitteilung. „Alle Maßnahmen eint die Orientierung an natürlichen standortangepassten Waldgesellschaften, die generell widerstandsfähiger gegenüber negativen Einflüssen sind“, so Gerald Pfiffinger, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes. (cst)

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