newspic_oebf19.5.2010 Die Österreichischen Bundesforste blicken auf ein schwieriges Jahr 2009 zurück. Für die kommenden Jahre rechnet man wieder mit steigenden Ergebnissen.

Die Wirtschaftskrise, Stürme und Borkenkäfer machen den Österreichischen Bundesforsten das Leben schwer. Der Holzeinschlag sank 2009 von 2,51 auf 2,15 Millionen Festmeter, die Betriebsleistung ging von 271,9 auf 220,86 Millionen € zurück und das EGT sank von 23,4 auf sechs Millionen €. Trotzdem sei laut Vorstand Georg Erlacher das Jahr Dank notwendiger Strukturveränderungen erfolgreich gewesen.
Sorgen mache aber weiterhin der sinkende Holzpreis - eine Folge des vielen Schadholzes (86% der gesamten Holzernte 2009) und der Wirtschaftskrise - sowie steigende Erntekosten. Im Vergleich zu 2005 kam es hier zu einem Kostenanstieg von 6,6 Millionen €.
Die Klimaerwärmung könnte sich als nächste Krise erweisen. Als Gegenmaßnahme werden bereits jetzt vermehrt Laubbäume angepflanzt. „Wir stellen damit jetzt schon die Weichen für die nächsten 100 bis 150 Jahre.“ sagt Erlacher.
In der Sparte Forst und Holz wollen sich die Bundesforste gesundschrumpfen und 2010 die Holzerntemenge auf 1,7 Millionen Festmeter reduzieren. Nach den Stürmen musste man mehr Holz einschlagen als nachwuchs.
Für heuer rechnen die Bundesforsten wieder mit deutlich besseren Ergebnissen. Die Kombination aus steigenden Holzpreisen und sinkenden Erntekosten lassen auf ein gutes Ergebnis 2010 hoffen.

Quelle: Österreichische Bundesforste
Bild: Österreichische Bundesforste

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