Die ASFINAG startet Pilotprojekte in Tirol und in der Steiermark: Je Bundesland werden an zwei Rastplätzen (Hainersdorf bei Bad Blumau und Imst) die Verkehrsschilder aus Aluminium gegen Holzausführungen getauscht.

Das Verkehrsschild selbst wird aus Bambus hergestellt, die Steher werden aus Accoya gefertigt, ein mit Essig behandeltes Kiefernholz. © Foto: ORF

Die Idee zum Projekt stellte ASFINAG-Mitarbeiter Peter Rath bei dem jährlich stattfindenden Unternehmens-Innovationstag statt. Dem Probeeinsatz ging eine intensive Recherche voran. „Zuerst galt es zu klären, ob das rechtlich und natürlich auch sicherheitstechnisch machbar ist“, sagt der 37-Jährige. Das Schild selbst wird aus Bambus gemacht, die Steher werden aus Accoya gefertigt, ein mit Essig behandeltes Kiefernholz. Auf die Haltbarkeit gibt es 25 beziehungsweise sogar 50 Jahre Garantie.

Der Pilotversuch soll zeigen, ob die nachgewiesen sehr hohe Belastbarkeit von Bambus auch für Verkehrsschilder geeignet sind, die allen Wetterbedingungen standhalten müssen.

„Bis zum Sommer 2022 werden wir dann die Ergebnisse evaluieren. Klappt alles so wie gedacht, könnten wir Schritt für Schritt ganz auf Holz und Bambus umstellen.“ – ASFINAG-Mitarbeiter Peter Rath

Bei den Kosten ist die ökologische Variante derzeit noch im Nachteil, das Holz-Bambus-Schild ist etwa doppelt so teuer. „Da würde aber die höhere Stückzahl den Preis jedenfalls deutlich senken“, ist Rath überzeugt. „Auch die Haltbarkeit dürfte besser sein, sowohl was das Schild betrifft als auch hinsichtlich der aufgeklebten Folie, die auf Holz besser halten soll.“ Die CO2-Bilanz wiederum ist wesentlich und zahlt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ein: „Die ASFINAG wird durch die nachhaltigen Verkehrsschilder etwa 400 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen können, man will als ASFINAG künftig nachhaltiger aufgestellt sein, und dazu tragen die Holzschilder aus Bambus bei“.

www.asfinag.com

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