Ein Minus von 16,4 % auf 6,12 Mrd. Euro verzeichnete die österreichische Holzindustrie 2009. Durch vermehrte Sanierungs- und Renovierungsaktivitäten ist aber bereits eine leichte Erholung der Märkte zu erkennen.

„Früher als andere Branchen wurden wir schon im vierten Quartal 2008 von der Krise getroffen. Aufgrund der Erholung seit der Jahresmitte 2009 sind wir für heuer aber optimistisch,“ erklärte Dr. Erich Wiesner, Fachverbandsobmann der österreichischen Holzindustrie anlässlich der Jahrespressekonferenz. Das Wegbrechen wesentlicher Exportmärkte, das Platzen der Immobilienblase auf wichtigen Zieldestinationen der Holzindustrie, damit verbunden ein Rückgang der Neubautätigkeit und schließlich hochverschuldete öffentliche Haushalte seien für den Rückgang verantwortlich.
Die Sägeindustrie hat es mit einem 23 %-igen Einbruch auf einen Umsatz von nur noch 1,6 Mrd. Euro am härtesten getroffen. Hier fehlten laut Wieser besonders die Exportmärkte.
Der Sektor Bau – mit den Sparten Fenster, Fertighäuser, Türen, Fußböden und Leimbauteile – erwies sich mit einem Minus von ‚nur’ 7,7 % krisenresistenter. Vor allem die Fensterbranche profitierte von den Konjunkturpaketen und konnte im Krisenjahr 2009 sogar um 6,3 % auf 429 Mio. Euro Umsatz wachsen.

Quelle: Bauernzeitung
Foto: DI Gerd Ebner

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