Im ersten Halbjahr 2021 konnte die deutsche Säge- und Holzindustrie erhebliche Produktionssteigerungen verzeichnen.

Produktion, Export und Import von Nadelschnittholz im ersten Halbjahr 2020 und 2021 in Deutschland im Vergleich. Foto: Deutsche Säge- und Holzindustrie DeSH

Die beträchtlichen Steigerungen seien die Reaktion der Branche auf die hohe Nachfrage im In- und Ausland: Zwischen Januar und Juni 2021 seien rund 15 Prozent mehr Nadelholz als im Vergleichszeitraum 2020 verarbeitet worden, meldet der Verband Deutsche Säge- und Holzindstrie DeSH, der sich auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes Deutschland beruft. Im ersten Halbjahr sei mit über 14,1 Millionen m³ Nadelschnittholz eine neue Rekordmenge produziert worden.

Der deutlichen Mehrproduktion von über 1,8 Millionen m³ stehe eine moderate Exportsteigerung von rund 0,6 Millionen m³ gegenüber, heißt es weiter. Die Exportquote in den ersten sechs Monaten 2021 sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozentpunkte gesunken, rund 60 Prozent des exportierten Schnittholzes verblieben dabei in der EU und Großbritannien. Unter Einbeziehung des Imports von 3,2 Millionen m³ Nadelschnittholz stand dem deutschen Markt im ersten Halbjahr 2021 eine Rekordmenge von über 12 Millionen m³ Nadelschnittholz zur Verfügung - ein Zuwachs von mehr als 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (cst)

Deutsche Säge- und Holzindustrie DeSH 

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