Deutsche WissenschaftlerInnen und Wissenschaftler erforschen in einem Verbundprojekt weltweit Buchenwälder, um Vorschläge für eine nachhaltige Bewirtschaftung ausarbeiten zu können.

Das Projekt zur Erforschung der Buchenwälder ist auf drei Jahre ausgelegt. Foto: Martin Kappas

Für das Monitoring der Wälder und die Vitalitätsbewertung nutzt das Team der Universität Göttingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen Geländekartierungen, hochauflösende Satellitenbilder und Drohnenaufnahmen. Die Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Geografie, Biologie und Forstwissenschaften legen den Fokus auf den Vergleich von mitteleuropäischen Buchenwäldern und mittelpatagonischen Südbuchenwäldern.

Die Forscherinnen und Forscher berücksichtigen dabei komplexe Wechselwirkungen zwischen Naturereignissen wie Waldbränden und menschlichen Einflüssen auf die Umwelt. Sie analysieren, wie gut die Schlüsselwaldbaumarten an den Klimawandel angepasst sind, und mit welchen Mustern sie auf Extremereignisse und Störungen reagieren. Daraus können die Forschenden Schlussfolgerungen darüber ziehen, wie die biologische Vielfalt erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden kann. Ziel ist es, Empfehlungen zu entwerfen, wie eine risikominimierte Waldbewirtschaftung aussehen kann und wie eine ökologische Renaturierung gefördert wird. (cst)

Universität Göttingen 

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