Holz ist selten im Industriebau. Nach wie vor dominieren Stahl und Beton das Baugeschehen in diesem Bereich. Für die nächsten drei bis fünf Jahre sieht proHolz-Obmann Dieter Kainz allerdings großes Potenzial:  Rund ein Drittel Marktanteil sind möglich.

„Ein signifikanter Marktanteil ist noch nicht erreicht, aber Holz ist im Industriebau im Vormarsch“, sagt Dieter Kainz. Denn neuerdings sind große Spannweiten möglich und der CO2-Footprint von Holz ist eben besser als der von anderen Materialien. So wie im Privathausbau kommt auch der Industriebau nicht mehr um das Thema Umwelt herum. „Früher war der Passivhausgedanke undenkbar, doch er kommt jetzt langsam auf“, sagt Walerich Erne, Geschäftsführer von Pflaum Bausysteme im oberösterreichischen Traun. In Frankreich wurde bereits die erste Passivhaushalle errichtet.

Da die Bauherren neuerdings mehr auf die Heiz- und Energiekosten achten, wird stärker mit neuen Dämmstoffen isoliert. In ein bis zwei Jahren rechnet Erne damit, dass dieser Trend auch in Österreichs Industriebau landet. Was noch fehlt, seien Förderungen vom Bund, analog zum privaten Hausbau.

Quelle: Solidbau
Bild: Pflaum

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