Unternehmensmeldung

Wir alle haben gewonnen. Gewinner sind die Planer, die ihr Projekt für den Wettbewerb „Build the (im)possible“ eingereicht haben, wir mit unserer Idee eines Wettbewerbs für einen undenkbaren Entwurf, und in erster Linie das Material Holz in all seinen Formen. Es hat gewonnen, weil es seine Eignung für Konstruktionen bewiesen hat, die weit über die baulichen Grenzen hinausreichen – Grenzen, welche zuvor als unüberwindbar galten, aber nun dank geeigneter Befestigungssysteme und Verbinder überschritten werden können.

Gewinner des Planungswettbewerbs „Build the (im)possible"

Wir haben die Teilnehmer des Wettbewerbs gebeten, Konstruktionen zu entwerfen, die ohne die Verwendung der revolutionären Verbinder SPIDER und PILLAR nicht möglich gewesen wären. Wir erhielten eine unglaubliche Resonanz aus allen Teilen der Welt: Es gingen viele und unterschiedlichste Projekte bei uns ein, und es ist uns nicht leichtgefallen, die besten auszuwählen. Die Teilnahmekategorien waren STUDENTS und PROFESSIONALS, und beide haben uns wunderbare Ergebnisse beschert.

Zur Fachjury, welche die vier Finalistenprojekte auswählte, gehörten mehrere renommierte Vertreter der Welt des Holzbaus: Roland Maderebner, Senior Scientist der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (A); Hermann Kaufmann, Direktor und Gründer von HK Architekten sowie emeritierter Professor für Design und Holzbau am Polytechnikum in München (D); Thomas Moosbrugger, Mitglied nationaler und internationaler Normungsgremien für Holzbau und Holzprodukte, Peter Lang, Partner von Rothoblaas und Initiator des Wettbewerbs sowie Experte auf dem Gebiet der Mass-Timber-Konstruktionen und schließlich Ernesto Callegari, Product Line Manager von Rothoblaas, Bauingenieur und Mitglied des Teams zur Entwicklung von Befestigungen der technischen Abteilung Rothoblaas. Dabei handelt es sich um Juroren, die mit dem Thema Holzbau vertraut sind und sich vorwiegend mit der Frage befassen, wie unsere Zukunft aussehen und gestaltet werden soll. Nach der Auswahl der Finalisten äußerten die Teilnehmer des Mass-Timber-Seminars im November ihre Präferenzen und zeichneten die beiden Gewinnerprojekte aus.

Unter den „Students“ gewann Tyler Hull, ein junger Forscher der Universität Waterloo in Kanada, den ersten Preis, da er mit seinem Projekt des Sullivan Innovation Centre die Jury in besonderem Maße beeindrucken konnte. „Ich glaube, dass Holzverbindungen den wichtigsten Aspekt in dieser Arbeit darstellen; sie bringen die Innovation voran und ermöglichen die Umsetzung von Vorstellungen, wie es auch bei Beton und Stahl geschieht. In den meisten Fällen ist Holz bei der Konstruktion auf Verbindungen angewiesen. Deshalb denke ich, dass jedes System, dass die heutigen Grenzen überwinden kann, nur aufgrund von Verbindungen möglich ist“ erläutert uns der junge Gewinner.

Der Preis in der Kategorie „Professionals“ ging hingegen an das österreichische Studio RWT PLUS, das in der Branche bereits für den Entwurf und die Konstruktion eines der höchsten Holzgebäude weltweit, des HoHo in Wien, bekannt ist. Mit dem Gebäude „Das Raiqa“ haben die Planer die Herausforderung des Wettbewerbs herausragend interpretiert. „Die wesentlichen Schwierigkeiten bei der Planung waren zweifellos die unterschiedlichen Nutzungszwecke des oberen und unteren Geschosses sowie die großen BSP-Decken der beiden oberen Stockwerke. Hier befinden sich das Restaurant und die Skybar; darunter liegen die Hotelzimmer. Somit waren die Achsen für die Übertragung von Kräften verlagert. Wir hätten weitere Balken benötigt, aber das war nicht die optimale Lösung. Schließlich haben wir uns für eine BSP-Decke von erheblicher Stärke entschieden und konnten den Auflagepunkt in der Achse aller unserer Stützen flexibel gestalten, indem wir das SPIDER-System verwendeten. Eine derartige Lösung wäre aufgrund des äußerst hohen Gewichts mit einem herkömmlichen System aus Stahlbeton nicht umsetzbar gewesen“, erklären uns die Planer Michael Puffinger und Matthias Birnbaumer.

Dies war nur das erste Kapitel einer "technischen Herausforderung", die wir zu einem alle zwei Jahre wiederkehrenden Event machen möchten: Der nächste Wettbewerb wird 2023 stattfinden, und wir freuen uns bereits darauf. Das gesamte Team von Rothoblaas gratuliert den Gewinnern dieser Ausgabe in den beiden Kategorien wie auch allen anderen Teilnehmern herzlich. Sicherlich war es eine Herausforderung, an einem Wettbewerb wie diesem teilzunehmen, der auf innovativen und auf dem Markt völlig unbekannten Konstruktionselementen basiert. Alle, die durch ihre Teilnahme den Sprung ins kalte Wasser wagten, haben bereits gezeigt, zu jenen Planern zu gehören, die wir heute so dringend benötigen: Mit Weitblick, Mut, Forschungsdrang und der Fähigkeit, planerische Grenzen zu überwinden. Deshalb möchten wir mit den gleichen Worten schließen, die wir bei der Eröffnung verwendet haben: Gewinner sind die Holzkonstruktion, Nachhaltigkeit, wir alle.

Für weitere Informationen zu den Gewinnerprojekten: buildtheimpossible.rothoblaas.com/winners

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das holzmagazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.
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