Unternehmensmeldung

Wenn Holzprofis auf Digitalexperten treffen, Handwerk und Forschung zusammenkommen, Jung und Junggebliebene sich austauschen und Innovation auf Tradition trifft, sprich, wenn 160 Macher und Macherinnen zwei Tage miteinander gestalten, dann ist INNO4WOOD Barcamp – das Holzcamp im Allgäu.

Die Hochschule Kempten war erneut der ideale Ort für das Inno4wood Barcamp am 21./22.10.2022 in Kempten. Es ist per se ein Platz an dem Ideen entstehen und genau dieser Geist hat das Inno4wood Barcamp wieder einmalig gemacht. Es trafen sich Macher und Macherinnen aus der Holz- und Digitalbranche ergänzt um Wissenschaft und Forschung.
Es kam eine Mischung aus Förstern, Sägern, Zimmerern und Holzbauern, Schreinern und Planern, Software-Experten, Entwicklern bis hin zu KI-Spezialisten und IT-Wissenschaftlern zusammen.

Das Veranstaltungsformat zum mitmachen
Es ist ein Format, in dem kreatives Denken in neuen Zusammenhängen steht und den Fokus für neue Perspektiven in der Zukunft öffnet.

Bereits mit beim ersten Schritt, der Vorstellungsrunde, wurde deutlich – nicht der Moderator, nicht der Organisator machen das Barcamp. Es sind die Teilnehmer, die mit ihren Inputs und Fragen die Inhalte der Tage gestalten. Titel und Rollen werden abgelegt, es zählt der direkte Austausch von Du zu Du.

Es ist ein Format zum Mitmachen und das war, im zweiten Schritt, der Session-Planung spürbar. Viele Themen kamen auf den Tisch und jede Menge Angebote wurden in die Agenda aufgenommen.
Barcamp-Neulinge konnten sich auf diese Weise erstmal gut orientieren und direkt einsteigen.

Die Vielfalt der Themen war so bereichernd, wie die Teilnehmer selbst. Es gab handfeste Beispiele und Erfahrungen aus den verschiedensten Bereichen: Mixed Reality im Holzbau - Digitale Werkstatt - Kompetenzzentrum Holzbau im Allgäu - Symbiosen ERP + CAD + Cloudsysteme - Nachfolge, Strategie und Learnings - Design Thinking - Digitale Holzkette - Blockchain und Holzbau - - Mitarbeitergewinnung - Engineering mit Holz - Nachhaltigkeit 2.0 - CAD zu Robotik, seien einige Bespiele aus den 42 Sessions, die von den Teilnehmern angeboten wurden.
Diese Agenda stand einem klassischen Konferenzformat in nichts nach. Ganz im Gegenteil, durch die Mischung von „Holz und Digital“ entsprachen die Inputs zu den Fragestellungen eher einer 360°-Perspektive.

Die Holzbranche am Puls der Zeit
Es wurde weniger über den Verlauf vergangener Projekte erzählt, vielmehr wurden die Learnings daraus geteilt und weitergedacht. Dieser Erfahrungsaustausch macht den Charme des Inno4wood Barcamp aus, denn die eingebrachten Themen sind genau deshalb am Puls der Zeit der Unternehmer. Ideen zu aktuellen Themen und zukünftige Einflüsse sowie deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Branchen werden diskutiert. Die aktiven Teilnehmer schwelgen nicht in den „früher war alles besser“- Diskussionen. Sie interessiert das neue Morgen!

Der lockere Rahmen des Abends ermöglichte bei Musik und leckerem Essen weiteres Netzwerken. Der zweite Tag begann wieder mit der Sessionplanung. Teilnehmer nutzten nun die Gelegenheit Themen vom Vortag vertiefend weiterzuführen oder auch neu entstandene Fragestellungen aufzugreifen. Die Intensität des zweiten Tages stärker. Teilnehmer denen das Format am Vortag eventuell noch zu fremd war, haben sich am zweiten Tag mit eingebracht.

„Es lässt sich schwer beschreiben, ich nehme so viel unterschiedliche Impulse für mich persönlich als auch Ideen für mein Unternehmen mit. Das muss sich alles erstmal setzten“ – so ein Zimmerer.
Diese Erfahrung bestätigt sich auch für die Organisatorin Holzcamps, Maike Breitfeld vom Holzforum Allgäu. „Ich habe bei dieser Veranstaltung erfahren, wie viele kleine und größere Schritte durch das Holzcamp2019 angestoßen worden sind – die Vielfalt der Anregungen entfalten ihre Wirkung über die Zeit“. 

Über den Holzforum Allgäu e.V.
Der Verein Holzforum Allgäu ist die einzige Regional-Organisation in der Holzwirtschaft, in der alle Mitglieder der Wertschöpfungskette vertreten sind: vom Waldbesitzer, Säger über Holzbauunternehmer und Schreiner bis hin zum Architekten. Ziel des Vereines ist es, das heimische Holz und die daraus entstehenden Produkte zu fördern und durch die Kontakte zwischen den einzelnen Branchen neue Absatzmöglichkeiten herzustellen sowie die Wertschöpfungskette Holz für die Bevölkerung transparent zu machen.

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das holzmagazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.
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