Special IHF2019 Innsbruck

Die neuen Entwicklungen der Verbindungstechnik machen den Holzbau vielfach noch besser für den Wohn- oder Ingenieurbau geeignet. In Innsbruck werden neue Forschungen und Produkt-Entwicklungen vorgestellt.

Nagelplatten (hier von Wolf Fertigbau) und viele andere Verbindungs-Produkte stehen im Fokus des „Verbindungs-Forums“ in Innsbruck. Foto: Herbert Starmühler
Nagelplatten (hier von Wolf Fertigbau) und viele andere Verbindungs-Produkte stehen im Fokus des „Verbindungs-Forums“ in Innsbruck. Foto: Herbert Starmühler

Ein internationales Holzbau Forum kommt ohne die modernsten Entwicklungen zur Verbindungstechnik nicht aus. Gerhard Fink von der Aalto Universität in Helsinki überschrieb das Verbindungstechnik-Forum so: „In den letzten Jahrzehnten hat sich der Ingenieurholzbau rasant weiterentwickelt. ... Hochwertige und zuverlässige Verbindungen sind die Grundvoraussetzung für diese Entwicklungen“.

So werden in Innsbruck denn auch lebhaft die „Flächenhaften mechanischen Verbindungsmittel“ (Roland Maderebner, Uni Innsbruck) diskutiert, genauso wie „Probleme und Lösungsansätze für die Verschraubung von Hartlaubholzprodukten“ (Reinhard Brandner, TU Graz) oder „Selbstbohrende Holzschrauben: Einschraubdrehmoment bzw. Ausziehwiderstand und Lageimperfektionen“ (Matthias Frese, Karlsruher Institut für Technologie). 

Es zeigt sich, dass hier Potential schlummert: Je raffinierter die Verbindungstechnik, desto überlegener die Position im Wettbewerb. Und weil der Holzbau sich in immer mehr Marktsegmente vorarbeitet, wird auch die Entwicklung der Verbindungstechnik nicht stehenbleiben können, wie es Moderator Gerhard Fink formuliert.

(hst)

 

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